INTWO BACKSTAGE

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Ein Blick hinter die Kulissen hat sich eindeutig gelohnt. Liebevolle Handarbeit und tolle Prints, Details, Details, Details wo das Auge hinsieht, von den Wimpern bis zum Eigelb! Genießt die farbenfrohe Galerie und herzlichen Glückwunsch an das vierte Semester zur erfolgreichen Show!

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‚INTWO‘ // MODENSCHAU DES VIERTEN SEMESTERS

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Am Sonntag, den 23.07.17 war es wieder so weit: Das vierte Semester des Studiengangs Modedesign zeigte seine Arbeiten im Rahmen einer, von den Studenten unter der Aufsicht von Prof. Anke Schlöder organisierten, Modenschau. Zunächst sorgte die Band Ziam für Stimmung und ließ die Wände des Columbia Theaters in Berlin- Tempelhof ordentlich beben. Als dann gegen 21:00 Uhr die Show in Begleitung des DJs Paul Priest startete, platzte die Location aus allen Nähten.

TRANSPARENZ IN DER MODEINDUSTRIE – DER AKTUELLE STAND IN DEUTSCHLAND

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Anlässlich der Ethical Fashion Show, die ihre Besucher Anfang diesen Monats empfing, fanden vereinzelt Vorträge und Podiumsdiskussionen statt, welche die Schattenseiten und die Zukunft der Modeindustrie thematisierten. Besonders aktuell war von diesen das Gespräch unter der Überschrift „Transparenz statt Versteckspiel“. Es wurde versucht, auf die Handelsabläufe und den rechtlichen Spielraum im Hinblick auf mehr Transparenz und Fairness für den Konsumenten und für den Angestellten einzugehen.

Auf dem Podium anwesend waren Dr. Bernhard Felmberg (Bundesministerium für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung ), Vera Köppen (Fair Wear Foundation), Robert Hertel (Hempage), Andreas Streubig (Otto Group) und Berndt Hinzmann (Inkota-Netzwerk). Die Moderation übernahm Heike Holdinghausen (taz). Es wurden sich somit unter anderem der CEO eines Fairwear-Labels, der Bereichsleiter für das Nachhaltigkeitsmanagement der Otto Gruppe und ein Vertreter des BMZ  gegenübergestellt, wodurch man die wahre Komplexität des Problems realisieren konnte.

Die Textil- und Modeindustrie leistet im Allgemeinen stets Pionierarbeit, und würde sich gerade deshalb dazu anbieten, von Grund auf faire und effektive Systeme aufzubauen. Stattdessen werden Kosten zum Leid von Mensch und Umwelt externalisiert, d.h. es wird im Dunkeln ausgebeutet. Das Publikum hatte sich besonders leidenschaftlich an der Diskussion beteiligt und ein generelles Missverständnis für die Situation gezeigt. Es kam bald der Vorwurf auf, mehr Transparenz mit Hilfe eines Gesetzes durchzusetzen zu müssen. Wie sich herausgestellt hat, sei das Problem hierbei jedoch, dass man nur deutschlandweit und ansatzweise EU-weit etwas bewirken könne. Der eigentliche Brennpunkt, d.h. Produktionsländer wie Bangladesh, Indonesien, Indien, würde man so kaum erreichen.

DANIT PELEG

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Mit ihrer komplett 3D-gedruckten Abschlusskollektion im Jahr 2015 hinterließ Danit Peleg einen tiefen Eindruck sowohl in der Mode- als auch in der Technologiewelt. Die zurzeit in Tel Avif lebende Designerin glaubt an eine Demokratisierung der Modeindustrie durch die geschickte Verbindung mit Technologie. Sie experimentiert mit Lasercuttern, Screenprinting, 3D-Druck und zusammenhängender Softwareentwicklung. Auf ihrer Website bietet sie seit diesem Sommer customized 3D-Druck-Designs an. Ihre Vision für die Zukunft ist das Überspringen von Lieferketten, indem die Kunden online Dateien bzw. Designs kaufen, welche zu Hause ausgedruckt und sofort getragen werden können.

Durch ihren innovativen Leistungsdrang konnte Peleg bereits erfolgreiche Partnerschaften mit teilweise namenhaften Unternehmen eingehen zu denen folgende gehören: Gerber Technology (kreative Partnerschaft), Recreus (Sponsor für Filamente), BQ (Printer), XLN, etc.

Ins Licht gerückt: Frauen + Kultur + Arbeit

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Spot On: Women + Culture + Work
Eine vergangene Ausstellung im FHXB Friedrichshain-Kreuzberg Museum

„Mit gleichgesinnten Kontakt aufnehmen“ wie Rita Zepf, Textilkünstlerin, eine der 34 in Friedrichshain Kreuzberg lebenden porträtierten Frauen*, in einem der Interviews sagt und natürlich auch um andere Menschen zu erreichen, war der Hauptanlass der Ausstellung „Spot on“.