Holi Festival of Colours – 11.05.13 Berlin

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„Holi Shit!“ – Das Holi Festival of Colours 2013 im Reitstadion Olympiapark in Berlin war für Auge und Ohr gleichermaßen ein Genuss.

Um ca. 14h Ortszeit: Ankunft am Festivalgelände. Trotzdem man durch drei Etappen musste um Eintritt zu erlangen, ging es tatsächlich ziemlich schnell voran.

Von nun an konnte man sich für sein Bargeld nichts mehr kaufen – außer Marken. Zunächst ein ziemlich umständliches System für die Besucher, sich erst einmal in der nicht unerheblichen Markenschlange anstellen zu müssen, bevor man sich Farbe und Getränk organisieren kann.
Später hat sich dieses System jedoch buchstäblich bezahlt gemacht, da der Prozess des Getränke Bestellens und Bezahlens ohne Wechselgeld viel schneller von statten geht.

Mit Marken bestückt ging es weiter an den Farbstand. Mit 2€ pro Farbbeutel ein relativ teures Vergnügen, immerhin hat man schon 20€ für Karte inklusive VVK-Gebühren löhnen müssen.

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Gewappnet mit einem Fünferpack: Blau, Gelb, Grün, 2x Pink war wohl durchschnittlich jeder Festivalbesucher ausgestattet. Die Farbe war ziemlich staubig und dadurch auch nicht stark haftend auf Stoff. Trotzdem weiße Kleidung vom Veranstalter empfohlen, und von den meisten Festivalbesuchern auch getragen, haben teilweise andere Untergrundfarben das bunte Pulver viel leuchtender aussehen lassen.

TIPP: Wer nächstes Jahr ganz strahlend bunt werden möchte, sollte seine Sachen und Haut entweder mit Wasser etwas nass machen, oder aber mit ein bisschen Creme beschmieren, bevor der Countdown beginnt.

Der Countdown! – Jede Stunde gab es einen. Um 15h der erste, um 21.50h der letzte.
Nur um 18.50h wurde er für eine Live-Schaltung vom RBB ein bisschen vorgezogen.

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Dann war alles in farbigen Nebel gehüllt, und man tat gut daran, Augen und Mund für kurze Zeit nicht zu öffnen. Für empfindliche Augen und Kontaktlinsenträger empfiehlt sich eine Taucherbrille. Damit kann man direkt beim Farbwerfen zwar auch nicht mehr sehen als ohne, dafür ist es wohl der einzige Schutz, der wirklich etwas bringt.

Natürlich wurde sich auch zwischendrin ordentlich mit buntem Pulver beschmissen, umso bunter man wurde – umso besser.Ein wirklich befreiendes Erlebnis – dieses kollektive Beschmutzen.

Teure Kleidung hat hier natürlich nichts zu suchen. Auch Taschen mit Verschluss und jeglicher Inhalt sind am Ende voller Pulver, also lieber zweimal überlegen was man mitnimmt.

So ein Festival macht bekanntlich nur mit richtig guter Musik auch wirklich Spaß. Dafür war definitiv gesorgt! Derbe auf die Ohren gabs was von:

Lexy & K-Paul, Andhim, Drauf & Dran, Dumme Jungs, Bombay Boogie Soundsystem, Animal Swing Kids, Hausdoktoren live + E-Guitar + Keyboard.

Fazit: Mit 20€ pro Karte, 10€ Farbe und, je nach Appetit und Durst, auch noch diverse Verzehrkosten, war das Festival nicht gerade ein günstiges Erlebnis. Letztendlich war es wie ein ganz normales Open-Air, nur mit Farbe. Ein ziemlich gutes, muss man sagen. Wem das nicht zu teuer ist, sollte diesen Spaß auf jeden Fall mal mitmachen.

TIPP: Wer zum Holi Festival 2014 möchte, sollte sich informieren wann der Ticketverkauf beginnt. Die Tickets sind bestimmt wieder nach zehn Stunden ausverkauft. Am besten schon zum Startzeitpunkt auf der Internetpräsenz des Holi Festival of Colours sein, dann geht’s gleich in die online-Warteschlange und es kann eigentlich nichts schief gehen.

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