„Zeitgeist“ – a story about fashion photography

campus

SONY DSCKursbeschreibung

Der AWE-Kurs „Zeitgeist und Bildsprache“ befasst sich mit Modefotografie.

In den Seminaren stellt Dozentin Ulrike Vogt bedeutende Fotografen seit beginn der Auftragsfotografie vor.
Anhand ihrer vielen Bildbeispiele erkennt man deutlich die Entwicklung der Fotografie bis heute außerdem bekommt man einen tiefen Einblick  in die geschichtlichen Hintergründe.

Ein besonderes Augenmerk liegt dabei auf der Modefotografie, in der sich der Zeitgeist besonders gut widerspiegelt.

Das spannendste an diesem Kurs ist, dass verschiedenste Studiengänge aufeinander treffen. Manche Studenten haben schon Erfahrung im Bereich Fotografie und für einige ist es komplettes Neuland.

Von „nicht-Modemenschen“ haben wir ein Paar herausgepickt und zum Kurs und Mode befragt.

Helena

Helena

Helena, Konservierung/Restaurierung und Grabungswissenschaften

Was interessiert dich an diesem Kurs?
Mich interessiert besonders die experimentelle und kreative Herangehensweise beim Fotografieren.
In unseren Semesterprojekten dokumentieren wir unsere Arbeit, indem wir vorher- und nachher Bilder der zu restaurierenden Objekte machen. Da kommt es eher auf Objektivität und Sachlichkeit an.

Was bedeutet dir Mode ?
Mode finde ich sehr spannend. Sie sagt viel über den Träger aus. Außerdem kann man die Mode nutzen um bestimmte Wikrungen auf sein Umfeld zu bewirken.

Wie würdest du deinen Stil beschreiben?
Eher schlicht. Ich trage viele dunkle Erdfarben. Er reicht von gemütlich bis schick.

Alexandra, Kommunikationsdesignerin

Was interessiert dich an diesem Kurs?
Die Fotografie. Am spannendsten finde ich die Modefotografie, weil Mode eine Geschichte erzählt und eine tiefere Aussage dahintersteckt.

Was ist für dich Mode ?
Mode ist eine Art sich selbst auszudrücken. Selbst wenn man nichts sagt drückt man was aus.

Wie würdest du deinen Stil beschreiben?
Das ist schwer zu sagen.
Ich bin ein Fan von Mustern und trage Sachen in denen ich mich wohlfühle.
Ich kombiniere gerne meine Sachen. Daraus einsteht meist ein Stilmix.

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Andreas

Andreas, Fahrzeugtechnik

Was interessiert dich an diesem Kurs?
Die Hintergründe hinter der Fototechnik und der Bildgestaltung. Und wie man mit Fotos eine bestimmte Wirkung auf den Betrachter erzielt.

Was ist für dich Mode?
Ehrlich gesagt hatte ich bisher wenig Einblick in die Modewelt, finde es aber interessant.

Wie würdest du deinen Stil beschreiben?
Eher locker, sportlich.

Yoriy, Informations und Kommunikationstechnik

Was interessiert dich an diesem Kurs?                                                                          Ich wollte schon immer was mit Fotografie machen, weil mein Fach sehr technisch orientiert ist. Mit diesem Fach wollte ich einen geistlichen Ausgleich zu meinem technischen Unialltag schaffen.

Was ist für dich Mode?
Geld Verschwendung.

Wie würdest du deinen Stil beschreiben?
Eher sportlich. Meist trage ich Jeans und T-shirt.

Die Semesteraufgaben

Ziel des Semesters ist es den eigenen Fotografen in sich zu entdecken. Hierzu erstellt jeder Student eine Fotostrecke zu einem Thema. Die Fotos sollen Alltagssituationen darstellen.

SONY DSC Schnappschüsse, Momentaufnahmen so wahrhaftig wie das Leben selbst.

Außerdem wird in Teamarbeit ein professionelles Modeshooting realisiert.

Dafür müssen erstmal die Outfits rangeschafft werden.
Die sind meist von früheren Semestern (Modedesign) gefertigt und warten nur darauf abgelichtet zu werden.
Weiter geht’s mit dem Konzept.

Was wollen wir ausdrücken?
Beim Brainstorming schmeißt jeder seine Ideen in die Runde.
Daraus wird dann das Konzept erarbeitet.
Um die ersten Ideen zu visualisieren bringt jeder Beispielbilder mit, in denen eine bestimmte Lichtinszenierung zu erkennen ist, an denen man sich orientieren kann.

Die Studenten kümmern sich um alles vom Visagisten, Styling, über die Models bis hin zum Catering.

Auch das Fotografieren liegt ganz in den Händen der Studenten.

Der Shooting Tag
Zuerst einmal gibt es die Einführung is hauseigene Fotostudio.SONY DSC
In diesem Fall stand Richard Kurc den Studierenden zu Seite, erklärte ihnen die Kameras und half bei der Umsetzung der Lichteinstellung.
Nebenbei trafen die Models ein und wurden hergerichtet.
Bei Fotoshooting ist es normal, dass es eine gewisse Anlaufzeit gibt, aber wenn das Team und die Models eingespielt sind geht es schnell voran.
Zwischendurch werden immer wieder mit kritischen Blicken die Fotos kontrolliert, ob alles sitzt und der Blick stimmt.

Bitte lächeln….NICHT                                                                                                          Wenn man nach Ulrike Vogt geht, die bereits einige Erfahrungen in diesen Fach mit Modefotografie gemacht hat, ist das Kredo:

„NICHT LÄCHELN ! Auf Modefotos wird NIE gelächelt“

Aber warum ? Vielleicht damit die Mode eine künstlerische Ernsthaftigkeit gewinnt und nicht ihre Aura der Unnahbarkeit verliert. Wer weiß das schon.

GafferDeluxe BEHIND THE SCENES hat das ein oder andere Lächeln für euch erwischt und eingefangen. Seht selbst.

Wer jetzt gespannt auf die Ergebnisse ist muss sich bis zu Werkschau (12.-13.07.2013) gedulden. Dort werden regelmäßig Bilder der Zeitgeistshootings ausgestellt.

An dieser Stelle einen lieben Dank an den Zeitgeistkurs 😉

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