Bread & Butter – ist und bleibt Fachmesse

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Nun ist es entschieden. Nachdem Ende letzten Jahres Messechef Karl-Heinz Müller verkündete, er wolle die kommende Bread & Butter im Juli 2014 für zwei Tage dem Publikumsverkehr öffnen, polarisierte er die Branche.

"Ich bin ein Berliner" - Unter diesem Motto fand die erste Bread & Butter in diesem Jahr statt

„Ich bin ein Berliner“ – Unter diesem Motto fand die erste Bread & Butter in diesem Jahr statt

Lob, Kritik, Unsicherheit. Die geplante Rundumerneuerung der in Berlin ansässigen Messe wurde mit äußerst gemischten Gefühlen in der Fachwelt aufgenommen. Unsereins, Interessierte, Studenten und Fashionistas, reibten sich schon die Hände. Voller Vorfreude darauf, dass sich endlich die Türen zu der schon fast sagenumwobenen „It-Messe“ in Berlin öffnen würden. Doch jetzt steht fest, der Endverbraucher bleibt vor der Tür stehen. Gründe hierfür seinen in den sich neu aufbäumenden Herausforderungen zu sehen, denen sich die Aussteller zu stellen hätten. Gemeint sind logistische und organisatorische Aspekte, die natürlich auch von einer zusätzlich anfallenden Kostenlast begleitet würden.

Ich, pragmatische Studentin der HTW und Tochter eines Selbstständigen, beurteile diese Entscheidung persönlich als positiv. In erster Linie dient die Bread & Butter dem Händler als Informations- und Orderveranstaltung. Würde der Verbraucher schon vorab alle Kollektionen oder andere Details wie z. B. den Einkaufspreis erfahren, kann das dem Handel nicht von Vorteil sein. Außerdem: Wer geht schon gern auf eine Messe, auf der er nichts kaufen kann? Es handelt sich hier immerhin um riesige Hallen, vollgestopft mit den schönsten Accessoires, den coolsten neuen Schuhen und trendigen Teilen en masse… da keimt doch unweigerlich der Wunsch in einem auf einfach einzukaufen! Und wenn der aktivierte Shoppingreiz nicht stimuliert werden kann und das, nachdem man vermutlich ca. 25 € Eintritt gezahlt hätte, geht man auch noch unbefriedigt nach Hause. Da bevorzuge  ich es doch lieber die neuen Trends zeitversetzt direkt im Fachhandel zu bewundern, wo ich sie auch gleich mitnehmen kann, wenn ich sie sehe.

Was denkt ihr darüber? War die Entscheidung von Müller richtig oder hätte er seine innovative Idee durchsetzen sollen?

Ein Gedanke zu “Bread & Butter – ist und bleibt Fachmesse

  1. Ich finde die Entscheidung überhaupt nicht befriedigend für uns „normale Leute“. Organisatorische und logistische Probleme … wie bitte machen denn die anderen Veranstalter das? Aus beruflichen Gründen habe ich schon so oft verschiedene Messen mit organisiert und kann sagen, dass auch eine so große Veranstaltung mit ein bisschen Geschick und good will gehändelt werden kann. Für mich nur eine Ausrede. Schade finde ich, dass modeinteressierte wie wir keinerlei Chance bekommen, auch nur ein wenig in solch Veranstaltungen reinzuschnuppern. Da sind sogenannte It-Girls und B,C,D-Promis aussagekräftiger in Sachen Fashion als Modeblogger oder modeinteressierte Durchschnittsbürger? Keiner von uns hat Interesse an Einkaufspreisen oder Sonstigem. Wir wollen einfach nur ein wenig in neuen Kollektionen stöbern und uns inspirieren lassen.

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