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One Trip to: WEST:BERLIN Eine Insel auf der Suche nach Festland

berlin

Berlin hat seine ganz persönliche Geschichte. Wir sind Berlin. Wir sind es die den Wandel der Stadt beeinflussen und die Vielfalt in ihrer Blüte aufleben lassen. Berlin ist bekannt für sein offenes Wesen und die Liebe zum Wandel, nicht nur heute sondern schon seit es Geschichte schreiben kann. Zwischen West- und Ostberlin ging vor 25 Jahren die Mauer zu Fall und somit ging auch die Ära der Zeit für West-Berlin als Inseldasein vorüber.

Mit dieser Zeitspanne ist es heute möglich mit einer gewissen Distanz auf die Stadtgeschichte West-Berlins zurückzublicken.
West-Berlin bot eine Fläche für Kulturelles, verschiedene Milieus wie die Studentenbewegung, die Hausbesetzerszene und die „Jungen Wilden“ in Kunst und Kultur.

Wer sich neben „Ostalgie“ nach der wunderbaren „Westalgie“ sehnt, ist in der Ausstellung WEST:BERLIN in Berlin Mitte im Ephraim-Palais genau richtig. Durch zahlreiche Fotoaufnahmen und mittels Ausstellungsstücken aus vergangener Zeit entsteht eine Atmosphäre in die man sich leicht hinein träumen kann. In den vergangenen westlichen Teil Berlins, eine Insel die nach Sehnsucht schreit.

Die Ausstellung findet auf drei Ebenen statt. Ich war davon ausgegangen das nach der ersten Ebene Feierabend ist, hatte mich deshalb mühselig und lange mit allem was dort zur West-Berliner Geschichte geboten war auseinandergesetzt. Es vergingen circa zwei Stunden und ich war stolz mich so intensiv mit allem beschäftigt zu haben, bis ich eine Dame die dort arbeitete fragte ob es doch vielleicht noch weiter nach oben geht. Sie lächelte nur und nickte. Mir vielen fast die Augen aus dem Kopf, in der Vorstellung mich mit den nächsten Ebenen genauso intensiv auseinandersetzen zu müssen. Mein Wille war da, nur die Kraft lies nach und mein Kopf war eher fiebrig, dennoch gab ich mir Mühe und war dann aber höchst erleichtert das weiter Oben eine Führung stattfand, der ich dann zum Großteil einfach zuhörte. Blöd, dass so ein Gerede auf mich eher wie ein Schlaflied wirkt.

ll

(Quelle: http://www.stadtmuseum.de/sites/default/files/styles/colorbox/public/mediapool/gallerie/01.jpg%3Fitok%3DNJgwGDyA)

Viele Fotos zeigen die Geschichte rund um den Mauerbau- und Fall und sind zur Information detailliert beschriftet. Ihr erfahrt viel über die verschiedenen Szenen des damaligen West-Berlins, über Kunst und Kultur, Musik und Theater, Architektur aus dem Geldbeutel der USA, Politik und Wirtschaft und besonders den starken Freiheitswillen der West-Berliner.

Mich hat der Eintritt ermäßigt (für Studenten) 5 Euro gekostet, die sich gelohnt haben!
Jeden ersten Mittwoch im Monat kommt ihr sogar umsonst rein.
Wer gerne in glücklich, melancholischer Nostalgie versinkt und Berlin liebt, der trete ein!

(Titelbild: Quelle:http://www.stadtmuseum.de/sites/default/files/styles/startseite_slider/public/_anzeige_merian.png%3Fitok%3DhIIBvVFW)

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