Ikone Iris Apfel

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„More is more and less is a bore.“

Bevor man Iris Apfel sieht, hört man sie. Es klappern Armreifen aus den afrikanischen Läden Harlems neben kostbaren Art-déco-Schmuckstücken und kitschigen Plastikteilen aus den Ein-Dollar-Shops rund um Madison Square Garden. Handbemalte Versace-Hosen werden mit tibetischen Mänteln und verschiedensten Ketten kombiniert. Normcore ist für sie ein Fremdwort. Iris Apfel ist nicht wie jeder. Sie hält sich nicht an Dresscodes und dafür liebt sie die Modewelt.

via pinterest

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Die frühere Interiordesignerin und Gründerin des Luxus-Textil-Unternehmens „Old World Weavers“, die diesen August ihren 94. Geburtstag feiert und bereits für neun (!) Präsidenten- darunter Reagan und Clinton- das Weiße Haus gestaltete, gilt seit jeher als buntester Hund der New Yorker High Society. Spätestens aber seit 2005, als ihr das Metropolitan Museum of Art eine Ausstellung mit Namen „The Irreverent Iris Apfel“ widmete und einen Einblick in ihre exorbitante Accessoire- und Modesammlung gab, ist die Modeikone weltbekannt. Nun ist 2015 der Dokumentarfilm „IRIS“ des kürzlich verstorbenen Filmemachers Albert Maysles erschienen, der das Leben der einzigartigen Exzentrikerin portraitiert. Ein Filmtipp!

Hier sind vorab schonmal drei Dinge, die wir von Iris Apfel lernen können:

I. „Mich anzuziehen ist für mich jeden Morgen eine kreative Erfahrung. Ich liebe architektonisch inspirierte Kleidung mit einem starken Schnitt, verzierte Stoffe, leuchtende Farben und dramatische Accessoires – aber nur mit der richtigen Einstellung! Du musst Dich einfach trauen- Wenn Du mal einen Fehler machst, wird nicht sofort die Modepolizei vor der Tür stehen und Dich mitnehmen. Sei abenteuerlustig und versuche Dich an etwas, das Du noch nie zuvor getragen hast. Vergiss Regeln, es gibt keine!“

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Iris Apfel für &other stories, via Pinterest

II. „Accessoires können ein Outfit mehr als alles andere verändern. Meine Mutter sagte immer, wenn du ein gutes kleines Schwarzes hast und verschiedene Accessoires, kannst du 27 verschiedene Outfits haben.“

III. „Wenn es für Dich totalen Stress bedeutet einen Sinn für Mode zu entwickeln, dann tu es nicht. Das Wichtigste ist sich wohlzufühlen und sich selbst im Spiegel wiederzuerkennen. Ich würde empfehlen lieber glücklich als gut angezogen zu sein.“

Hier gehts zum „IRIS“-Trailer!

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