Kollektionskonzept 2 mit Michael Kampe / Part I

campus, fashion & art, professionals

Ein kleiner Einblick in das 4te Semester/ Modedesign

Samstag, 16:45 Uhr..als ich die  verlassen wirkende HTW in idylisches Abendblau getaucht dastehen sehe, wird mir bewusst, dass ich nicht auf dem Weg zu irgendeiner Party bin.

Schnell haste ich hinauf durch die leergefegten Gänge und warte gespannt im dunklen Flur auf meinen Konsultationstermin bei Michael Kampe.

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Nochmal durchlaufe ich gedanklich das Thema. „Flux the lux“.. Heute ist unser 2tes Treffen und zwei Outfites sollten nun für die Realisation feststehen. Ein experimentelles und ein davon abgeleitetes, kommerzielles Outfit. Ich denke über meine Strickprobe nach, Stoffe, Farben.. und, ob ich auf dem richtigen Weg bin? Was erwartet mich? Angelehnt an das Thema können wir uns ein Klassiker der Mode suchen und neu interpretieren. Auseinandernehmen und in neue moderne Kontexte setzen. Im Sinne „posh is over, baby“..

Meine Gedanken werden von lauter werdenden Stimmen und der sich öffnenden Tür unterbrochen. Susann Gebert und Michael Kampe erscheinen in guter Stimmung im Türrahmen. Schnell kann ich Susann zunuscheln, ob sie auf mich wartet um ihr Skizzenbuch für Gaffer Deluxe abzulichten.

Auch Michael Kampe erklärt sich bereit für ein Foto und einen Einblick in sein persönliches Skizzenbuch.

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Dieses unterstreicht die Aufforderung an uns, hohen Wert auf die Ausgestaltung zu legen. Die Skizzenbücher mit Recherchebildern, Moodrichtungen, vielen vielen Entwürfen , Stoffideen, Toiles und allem was uns auf dem Weg hin zur Kollektion begegnet, zu füllen. Den Weg hin zur  Realisation fast wichtiger als dessen Verwirklichung selbst anzusehen.

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Besieht man sich Kampes Designs spiegelt sich unser Semesterthema darin wieder.

Doch trotz der Angst einiger Studenten in eine bestimmte Richtung gedrängt zu werden, merkt man schnell, dass man frei ist auf seiner individuellen Enteckungsreise in die Vergangenheit und mit ihr in die eigene Zukunft solange es tragbar bleibt und kein Kostüm darstellt.

Mit Vorfreude auf die zukünftigen Stunden an der Strickmaschiene verlasse ich den Raum und den immernoch munter wirkenden Dozenten (trotz 8 Stunden Konsultationsmarathon). Ich treffe die wartende Susann. Sie setzt sich in ihren Entwürfen mit der aus dem Orient kommenden Knüpftechnick  „Makramee“ auseinander und formt daraus ganze feingliedrig wirkende Kleidungsstücke.

susann skizzen

Schnell fang ich auch noch Anahita Rahmati ab und darf ein Blick auf ihr Projekt werfen. Anahita hat vor sich mit HK sowie DOB auseinander zusetzen. Im Fokus scheint dabei der Siebdruck sowie abgeleitete Kimonowickeltechniken zu stehen.

anahita

Ich bin gespannt auf die verschiedenartigen Kollektionen der anderen Studenten dieses Kurses und wie sich die Entwürfe von Susann und Anahita weiterentwickeln.

Wer noch mehr über das neue Gesicht an der HTW erfahren möchte, kann unter diesem link weitere Informationen, Eindrücke und Kollektionen entdecken :

http://www.michaelkampe.com/index.php

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