Hamburger Bahnhof – Berlin

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Ein Überblick über aktuelle Ausstellungen im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart.

Die Nationalgalerie im Hamburger Bahnhof knüpft zeitlich an die Sammlungsbestände der Neuen Nationalgalerie an und zeichnet die vielfältigen Entwicklungen in der Kunst seit 1960 bis in die Gegenwart nach: die Umbrüche und Neudefinitionen in der Malerei, die Fortsetzungen der klassischen Skulptur in der Objektkunst, die besondere Rolle der Fotografie und die multimedialen Entwürfe in Video und Film.

Aus den Sammlungen werden zum Beispiel dauerhaft Arbeiten von Größen, wie Beuys, Warhol und Lichtenstein gezeigt.

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Andy Warhol

Interessant ist auch die seit 1968 wachsende Gartenskulptur von Dieter Roth und seinem Sohn Björn Roth, die neben einer Vielzahl von Installationen im Tunnelartigen Anbau, im hinteren Teil des Museums zu erkunden ist.

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Dieter und Björn Roth

Es folgt ein Überblick der drei aktuellen Ausstellungen im Hamburger Bahnhof. A few free years: von Absalone bis Zobernig, beschäftigt sich mit Modernen arbeiten seit 1960 unter anderem  Installationen von Richard Jackson, Paul McCarthy,  Jason Rhoades und Bruce Nauman, Fotografien von Cindy Sherman und Wolfgang Tillmans. Die Arbeiten sind bis zum 31.3 in der Rieckhalle, dem Hauptraum hinter den Kassen, des Hamburger Bahnhofs zu sehen.

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Paul McCarthy

In der bis zum 31.07 andauernden Ausstellung, Die Schwarzen Jahre : Geschichten einer Sammlung 1933 – 1945 werden Werke von Pablo Picasso, Lyonel Feininger, Otto Dix, Käthe Kollwitz, Rudolf Belling oder Ernst Ludwig Kirchner gezeigt. Die ausgewählten Objekte sind so unterschiedlich wie die Lebenswege der Künstler und die Schicksale ihrer Werke: hier die Propagierung als „nationale“ Kunst, dort die Diffamierung als „entartet“. Künstler wurden verfolgt und zur Emigration gezwungen, manche durften nicht mehr ausstellen, andere konnten durch staatliche Aufträge ihre Karriere voranbringen. Dabei waren die Grenzen oft fließend, Entscheidungen manchmal widersprüchlich.

Außerdem gibt es im oberen Stockwerk der Haupthalle, nur noch bis zum 17.1 den Preis der Nationalgalerie 2015 zu sehen. Raumgreifende Installationen erzeugen existenzialistische Stimmungen. Ein Ausflug.

 

 

Eintrittspreis

Hamburger Bahnhof mit Sonderausstellungen

14,00 EUR, ermäßigt 7,00

 

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