„Ein Maschinengewehr ist irgendwie altmodisch“

events

Zwielicht. Die Bühne ist übersät mit Müll und Schrott. Eine Afrikanerin betritt die Bühne, filmt sich und erzählt ihre bewegende Geschichte.

So beginnt das neue Stück „Mitleid. Die Geschichte eines Maschinengewehrs“ von Milo Rau welche am vergangenen Sonntag an der Schaubühne uraufgeführt wurde. Es geht um Flüchtlinge. Es reißt kurz die Menschen die aktuell übers Mittelmeer nach Europa kommen und die gut organisierten Auffanglager, wo die meisten unterkommen müssen. Bis die Hauptdarstellerin, Ursina Lardi, beginnt ihre Erfahrungen, als weiße junge Frau, vom Bürgerkrieg  in Ruanda und Kongo zu erzählen, wo sich die Hutu und Tutsi Stämme bekriegen. Schreckliche Berichte folgen.

Am Ende des Stückes entschuldigt sie sich, dass sie bei der aktuellen Flüchtlingssituation keinen Mitleid fühlt, nach den Erlebnissen in Zentralafrika. Insgesamt ein sehenswertes Stück.

Es gibt noch Karten für folgende Termine:

10.2, 11.2 und am 14.2.

 

Regie: Milo Rau
Bühne und Kostüme: Anton Lukas
Video und Sound: Marc Stephan
Dramaturgie: Florian Borchmeyer
Mitarbeit Recherche/Dramaturgie: Mirjam Knapp, Stefan Bläske
Licht: Erich Schneider

Mit: Ursina Lardi, Consolate Sipérius

Dauer: ca. 90 Minuten

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s