ZEIT x VOGUE // MODE & STIL

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Unter dem Thema „Fashion Reloaded“ hat das ZEITmagazin am Montag zur sechsten Mode und Stil Konferenz  eingeladen und wir durften dabei sein. Die Kernfragen waren wie wird aus Inspiration Mode und wie funktioniert echte Kreativität?
Darauf hat vor allem Tillmann Prüfer in seiner Keynote „Warum wir kreativ wie nie sein müssen“ Bezug genommen. Er kommt mit Darth Vader Maske, denn egal ob im Krieg der Sterne oder im Krieg der Lippenstifte, „eine Idee ist nicht neu wenn man sie nur verändert“ und wir müssen wieder anfangen zu träumen, denn Modeschöpfer seien, so Prüfer, die Vorträumer der Gesellschaft.

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Danach wurde das Thema aber relativ schnell wieder aus den Augen verloren und jeder Gast wurde erstmal ausführlich zu seiner Herkunft und seinem Privatleben befragt. So kommt es das ich jetzt Dinge weiß wie: Dorothee Schuhmacher hat ein Hausschwein und Wana Limar hat in ihrer Kindheit zu viel Fernsehen geguckt. Schön und gut, aber wie war das jetzt mit der Kreativität? Einer der interessantesten Beiträge dazu kam von Stefano Pilati, Chefdesigner bei Ermenigildo Zegna, im Gespräch mit Christiane Arp . Seine Formel „Not getting bored so I don’t bore others“ plus einer gehörigen Portion Selbstbewusstsein: „I never fail“, „I’m my own fashion idol!“ und zu guter Letzt nicht abgehoben sein: „I’m not doing this for the glory“.

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Das inoffizielle Thema der Konferenz scheint Deutschland und insbesondere Berlin als Modestandort zu sein.  So heißt der fünfte Programmpunkt: „Wie kommt mehr Mode nach Deutschland?“
In einem Punkt sind sich alle einig: Deutschland und vor Allem Berlin muss sich als Modestandort neu positionieren. Dr. Christian Ehler meint, dass Berlin und die Mode eine Heirat eingehen müssten, sich zueinander bekennen sollten. Vittorio Radice plädiert für längere Öffungzeiten des KaDeWe. Und Marina Hoermanseder rügt die Deutschen für ihre Zurückhaltung: „Von alleine klopft da keiner an die Tür!“. Ein bisschen Lob für die German Fashion Council, bei der sie eine von zwei Mentees des 2015 ins Leben gerufene Mentoring Programs ist, hat sie dan aber auch noch übrig.

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Alles in Allem war es ein gelungener Tag mit neuen Denkanstößen. Man hätte mehr in die Tiefe gehen können, man hätte, es geht hier schließlich um MODE, einige Dinge spritziger und kooperativer gestalten können. Aber so sind sie eben, die zurückhaltenden Deutschen.

Links:
http://www.marinahoermanseder.com/

http://www.fashion-council-germany.org/

http://www.zegna.com/de/home.html

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