Der Countdown läuft/ Kollektionskonzept bei Michael Kampe Part II

berlin, campus, fashion & art, professionals

Während einige von uns noch einmal die Fashionweek Revue passieren lassen, fiebern die Studenten des Kurses “ Kollektionskonzet II“ bei Michael Kampe schon ihrer ganz eigenen „Show“ entgegen… Am 6.2. ist es so weit, und ein jeder wird seine entstandene Kollektion mit mindestens zwei Outfits auf Englisch dem gesamten Kurs und Dozenten Michael Kampe präsentieren. Während schon meine Träume von dem Rattern der Strickmaschine und Zählen der Reihen heimgesucht werden, kann ich mir vorstellen, dass auch Susann im Schlaf das Knüpfen nicht bleiben lassen kann. Ihr Durchhaltevermögen lässt mich an den lächelnden Buddha im Yogasitz denken. Für eine geknüpfte Reihe braucht sie eine Stunde. So formen sich peu à peu ihre Kleider gen Saum. Eines ihrer Outfites knüpft sie sogar direkt am Model, welches fünf Stunden für dieses Werk ausharrt.

Unbenannt 1

Anahita (Rahmati) treffe ich im Drucklabor an. Sie bereitet sich auf ihre Prints vor und schneidet den dafür vorgesehenen Stoff zu. Der asiatische Einfluss spiegelt sich in ihrem kimonoartigen Mantel wieder. Anahita scheint den Spagat zwischen DOB und HAKA ohne Probleme meistern zu können. Ihre Inspirationsbilder schicken mich auf eine Reise in den tiefen Osten. Ich bin gespannt, welche Geschichte ihre Kollektion uns am Ende erzählen wird. anahita

Kurz vor der anstehenden Konsultation bei Michael Kampe treffe ich auf Monika Pokornà. Bereitwillig lässt auch sie mich einen Blick in Ihr Skizzenbuch werfen. Sie beschäftigt sich mit der Schöhnheit, Luxus und dem Glanz im Gegensatz zu dem Biest, der Hässlichkeit und Armut in Gestalt von Frau und Mann. Somit bedient auch sie DOB und HAKA. Ohne zu wissen, dass David Bowie durch seinen Tod zu einem derzeit aktuellen Gesprächsthema wird, stellt sie ihn in den Fokus ihrer Inspirationsrecherche.

monika

Bei unseren letzten Konsultationen steht uns Michael Kampe in puncto Praktikumsbewerbung und „wie gestalte ich am besten ein Portfolio?“ zur Seite. So gewährt er uns auch Einblicke in sein persönliches Portfolio und gibt Tipps, was man auf keinem Falle in eine Bewerbung schreiben sollte, was ihn an solch erhaltenen Anschreiben nervt und wie man einen Bezug von eigenen Designs zu einer Marke herstellen kann.

Trotz der Aufregung, die mich ab und an in Anbetracht der näherkommenden Präsentation überfällt, freue ich mich vorallem auf die Enthüllung der Kollektionen der anderen.

http://www.michaelkampe.com/

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