ANTI-Fashion

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Wir leben heute in einer Welt, in der ein belegtes Brötchen teurer ist als ein T-Shirt. In der der Preis wichtiger ist als die Qualität und Herstellung des Produkts. Instagrambekanntheiten und Stars bestimmen die neuen Trends und viele Firmen entwerfen Mode, die mehr dazu dient den Umsatz zu steigern, als das es etwas Neues und Interessantes ist.

Im Gegenzug dazu entwickelte sich schon in den 80er Jahren die „Gegenmode“ oder auch die „Anti-Fashion“. Man wollte damals gegen die bunte, farbenfrohe und extravagante Kleidung, wie die bei Gianni Versace entgegenwirken. Auf den Laufstegen zeigte man dazu nachdenkliche, düstere und konzeptuelle Kollektionen. Den Anfang machten zwei japanische Modedesigner Yohji Yamamoto und Rei Kawakubo. Sie kamen Anfang der 80er Jahren nach Paris und veränderten die Mode von dort an.

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Yohji Yamamoto

Beide Designer schockierten das Publikum mit durchlöcherten Stoffen, neuen Schnitten und Performance, die dazu dienten ihre Message zu übermitteln. Die moderne Frau sollte sich nicht den Männern unterordnen und sich selbst beweisen. Sie wollte nicht gefallen und unterstrich ihre Persönlichkeit und Macht mit Kleidern, die den Außenstehenden nicht unbedingt gefielen.

My starting point was wanting to protect a human’s body. This is the beginning, actually hiding women’s bodies. This is about sexuality, about protecting it. From the very beginning of my career I was not very sure that I would become a so-calledfashion designer. The term fashion designer sounded very light. Zitat von Yohji Yamamoto

„So, from the beginning, I wanted to protect the clothes themselves from fashion, and at the same time protect the woman’s body from somethingmaybe from men’s eyes or a cold wind. I wanted people to keep on wearing my clothes for at least 10 years or more, so I requested the fabric maker to make a very strong, tough finish.“ Zitat von Yohji Yamamoto

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Yohji Yamamoto

Yohji Yamamoto und Rei Kawakubo nahmen ihre Inspiration aus den kulturellen und politischen Entwicklungen. So entstanden auch die vielschichtigen und voluminösen Kleidungsstücke von Yohji Yammamoto. Die Inspiration kam von den japanischen Kimonos. Diese werden nämlich nicht nach individuellen Maßen konstruiert, sondern einfach passend um den Körper gewickelt. Bei schlechtem Wetter tragen Männer und auch Frauen mehrere Kimonos übereinander, was den Respekt zum Körper zeigt und somit zu den Vorstellungen des Designers passte.

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Kimono

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Yohji Yamamoto

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Kimono

Heutzutage gibt es neben Yohji Yamamoto und Rei Kawakubo auch noch weitere Designer, die mit ihrer Mode, der Masse entgegenwirken wollen.

 

Peter Movrin

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Junya Watanabe

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Gareth Pugh

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Hussein Chalayan

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