Ein Erfahrungsbericht über den ersten Tag im Praktikum

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Wie die meisten es sich wahrscheinlich vorstellen können, ist der erste Tag im Praktikum sehr wichtig, es ist schließlich der erste Eindruck, den man auf Menschen hinterlässt, die einen durch das nächste halbe Jahr begleiten werden.

Da ich mich in der Stadt noch nicht allzu gut auskenne hatte ich daher beschlossen zwei Busse früher zu nehmen, als ich gemusst hätte, nur für den Fall der Fälle. Auch wenn das ein bisschen neurotisch klingen mag, kann ich dies nur allen empfehlen, denn es ist deutlich besser früh zu kommen und nach und nach die Menschen kennenzulernen. Des weiteren erfuhr ich später von einer Kollegin, dass im Falle, das die Chefdesignerin zuerst da ist, und noch keiner früher da war, die Stimmung leicht im Keller ist. Also pünktliches Erscheinen, Punkt eins auf der Survival-list.

Es dauert einige Zeit bis man sich im Atelier eingefunden und alles kennengelernt hat, deshalb ist es ebenso wichtig, dass man jede Aufgabe, mag sie auch noch so nichtig scheinen, mit großer Mühe und Konzentration erledigt. Zum einen sind auch die kleineren Dinge unheimlich wichtig, damit alles funktioniert und des weiteren erlangt man so das Vertrauen der Verantwortlichen, die einem später interessantere Aufgaben erteilen können.

Im Falle, das etwas unklar ist, ist es ebenfalls unheimlich wichtig besser zigmal nachzufragen, trotzdem sollte man sich Mühe geben, am ersten Tag nicht direkt allen auf die Nerven zu gehen.

Des weiteren ist es wichtig, auch wenn man grad nichts zu tun hat, keinesfalls gelangweilt zu wirken, wenn um einen rum andere komplett gestresst sind, erweckt dies selten einen guten Eindruck.

Im Laufe des Praktikums werden vermutlich die anderen Praktikanten die engsten Bezugspersonen da man oft zusammen Projekte erarbeitet und sowieso min. 10 Stunden am Tag zusammen verbringt.

Das bringt mich zu meinem nächsten Punkt. Auch wenn man laut Vertrag acht Stunden am Tag arbeitet, ist man letztendlich mindestens um die zehn Stunden vor Ort, die sich besonders am Anfang wie 15 anfühlen. Deshalb ist es auch wichtig sich immer genug zu Essen mitzubringen! Man weiß nie wie lange man letztendlich dort ist, braucht die Energie und außerdem gibt es doch nichts unangenehmeres als ein lautes Magenknurren neben der Chefdesignerin.

Jeder wird in seinem Praktikum eigene Erfahrungen sammeln, doch was ich nach meiner ersten Woche zusammen fassend an Tips zusammengefasst geben kann ist:

  • pünktlich sein
  • nicht im Weg stehen
  • alles mit größter Sorgfalt erledigen
  • Fragen stellen
  • nett zu den anderen Praktikanten sein
  • genug Essen mitnehmen!!

Viel Glück und ganz viel Spaß euch!

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