MANIFESTO

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Die Kunst, Mode, Architektur, Film… und eigentlich alles was mehr oder weniger zu unserem Alltag gehört, passiert nicht einfach so, ohne darüber nachzudenken. Die Reflexion ist immer dabei; immer dann, wenn ein Gemälde oder ein Theaterstück etwas länger in unserem Kopf bleibt. Oft sind wir bewusst, oder auch unbewusst Zeugen eines Kunst – Manifestes.

Diese (diesmal bewusst) und komprimiert (13 Stück davon) können wir zur Zeit im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart sehen.

Eine Installation des deutschen Künstlers Julian Rosefeldt zeigt uns gleichzeitig 13 Filme – 13 verschiedene Manifeste des 20. Jahrhunderts – das Einzige was konstant bleibt ist das Gesicht von Cate Blanchett. Die Schauspielerin stellt unterschiedliche Figuren dar, wie z.B eine Trauerrednerin, eine Arbeiterin, eine Puppenmacherin oder sogar einen Obdachlosen.

Die Monologe, von Rosefeldt raffiniert gemischte Texte verschiedenen Autoren, die durch neuen Zusammenhang eine neue Bedeutung bekommen, zu einem neuen Manifest werden…

Das Ziel? Einfach mehr über die Kunst im Alltag nachzudenken? Ja. Aber auch über deren Form und Kontext in der Gegenwart. Auf jeden Fall sehenswert!

Julian Rosefeldt, Manifesto

Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart, bis 6. November 2016

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