Hello from London!

Auslandsemester, berlin, London

Neben all den Fish& Chips Buden, den Anzugträgern und Regencapes ist London eine der wichtigsten Städte in Sachen Fashion. Von hier aus gehen Trends rund um den Globus und das fühlt man. Auf den Straßen, in den Cafés, ob in Camden oder Soho; Dress to impress or express! Diese Woche bekommt ihr einen kleinen Einblick von unserer Reise nach Great Britain!

Der erste Stop führt zum London College of Fashion. Es gehört mit 5 anderen Universitäten zur University of Arts (UAL), wie unter anderem auch Saint Martins. Einen Tag als Gaststudent durfte ich dort verbringen, mich mit Studenten austauschen und Clarissa, eine deutsche Austauschstudentin erzählt mir von ihrem Studium hier.

Am College wird sehr viel Wert auf Praxis gelegt, die Studenten müssen viele Projekte gleichzeitig koordinieren, Theorie gibt es fast garkeine. Um alles im Blick zu behalten, bekommt man einen Lehrplan zu Beginn des Semesters, der helfen soll, die Abgaben einzuhalten. Sehr viel wird erwartet, sehr viel wird gefördert. Die Dozenten kommen größtenteils alle aus der Modeszene, sind Stylisten oder Creative Directors und legen großen Wert darauf, dass sich die Studenten auch ihr eigenes Netzwerk von Kontakten aufbauen. Hierzu gibt es reichlich Förderung. Zudem ist das International Office für Austauschstudenten sehr empfehlenswert und hilft potentiellen neuen Austauschstudenten gern.

Der Alltag ist voll. Nach einer Woche Einführung geht das normale Semester los. 4 Tage Uni und einen Tag frei. Mid Semester break dient den Studenten  dazu, um in den 2 freien Wochen zu reisen oder Ausstellungen und Museen zu besuchen. Viele Projekte, wie z.B. Fotoshootings, Stylings, Zeichenprojekte oder Fittings finden in der Freizeit statt.

Die Kurse machen Lust auf mehr. Von Styling über Fashion Photography und Visual Merchandising, es ist breit gefächert und wirklich jeder Kreative findet das Richtige. Es gibt Summer School Kurse, sowie Short Courses, die unglaublich spannende Themen behandeln.

… Und dann ist da die Bibliothek… eine der Besten Europas. Gefüllt mit soviel Modewissen und Stories über vergangene Saisons, Textilarchive und längst vergessene, sowie topaktuelle Designer.

Nach all diesen Träumereien platzt die Seifenblase leider, bei den 9000 Pfund, die man hier für ein Semester blechen muss. Aber irgendwie werde ich den Gedanken nicht los, dass es sich lohnt, schließlich ist Jimmy Choo hier einst durch die Flure geschlendert… Also sparen und investieren.

Grüße aus London!

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