Deutsches Historisches Museum

berlin, culture, exhibitions, Museum

Die Dauerausstellung Deutsche Geschichte in Bilder und Zeugnissen des Deutschen Historischen Museums befindet sich im Zeughaus, dem bedeutendsten Barockbau Berlins und ältesten Gebäude Unter den Linden. Ein chronologischer Rundgang zeigt auf zwei Geschossen die Deutsche Geschichte in ihren internationalen Zusammenhängen.Besucherinnen und Besucher begegnen umwälzenden historischen Ereignissen, epochemachenden Herrschern und Politikern, aber auch dem alltäglichen Leben in der Stadt und auf dem Land. Mehr als 7.000 prägende Objekte vermitteln in einem einzigartigen Rundgang ein lebendiges Bild der Vergangenheit Deutschlands.
Das Museum bietet auch bedenkenswerte Vorbilder von Modegeschichte an, die interessant für Modedesigner sind.

Im Obergeschoss befinden sich Zeugnisse des Mittelalters bis Ende des ersten Weltkriegs. Die erste Abteilung zeigt eine weite Sammlung von Harnischen.

In diesem Anzug aus der Zeit der französischen Revolution verraten die Streifen dieses Anzugs eine revolutionäre Einstellung des Trägers. Doch während einer Übergangszeit wurden moderne Stilelemente, wie der hohe Stehkragen mit alten Formen wie der kurzen Kniebundhose kombiniert.

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Das bodenlange Kleid von 1800 mit Schleppe hat kurze Ärmel und eine knapp unter der Brust angesetzte Taille typisch für die schlichte antikisierte Mode der Revolutionszeit. Zierliche Metallstickerei bildet dezente Blumenmuster.

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Das weiße hochtaillierte Damenkleider wurden 1800 in ganz Europa getragen. Diese Mode orientierte sich an antiken Vorbildern sowie am neuen englischen Stil mit einfachen Formen in leicht, fließenden Baumwollstoffen.

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Diese von XIX Jahrhundert Spenser und Chemisett a la Hussarde gehörten der Königin Luise, die eine begeisterte Reiterin war.

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Der Rundgang im Obergeschoss schließt mit der militärischen Niederlage Deutschlands 1918 und dem ende des Keiserreichts. Dieser Abteilung des Museums gehören Kleidungen des deutschen Hochadels.

Zu Beginn des Rundgangs im Erdgeschoss zeugen Plakate, Fotografien und Grafiken von der Weimarer Republik bis Abzug der Alliierten 1994.
Die künstlerische und kulturelle Blütezeit der Weimarer Republik zeigt sich anhand der vielfältigen Objekte aus den Bereichen Design und Textil.
In diesem Abendkleid aus der Mitte der 20er, die nach unten gesetzte Taillennaht und der das Knie umspielende Rocksaum ermöglichte die erforderliche Bewegungsfreiheit für den Charleston.

Diese Abteilung zeigt eine vielfältige Sammlung von Uniformen der zweiten Weltkrieg und verschiedene Kleider aus den 60er Jahren, wie das Cockteilkleid, die Miss Germany Margit Nünke 1958 trug.

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Das Museum ist täglich geöffnet von 10 bis 18 Uhr und bietet bis zum 14 Mai eine Ausstellung über den Deutschen Kolonialismus an.

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