Maria Sibylla Merian und die Tradition des Blumenbildes

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Aus Anlass des 300. Todestages von Maria Sibylla Merian (2.4.1647-13.1.1717) präsentiert das Kupferstichkabinett eine Ausstellung zur naturgeschichtlichen Blumen- und Insektendarstellung. Mit den Arbeiten von Maria Sibylla Merian im Mittelpunkt verfolgt sie die vielfältigen künstlerischen Annäherungs- und Ausdruckformen der Pflanzen- und Insektendarstellungen in den graphischen Künsten.

Dabei setzt im weiten Bogen bei den floralen Buchmalereien und Ornamentstichen des 15. Jahrhunderts an und stellt anschließend Naturstudien der Dürerzeit sowie Apotheker- wie Kräuterbücher des frühen 16. Jahrhunderts vor. Über Werke von Joris und Jakob Hoefnagel und Georg Flegel, Merians künstlerische Ahnherren in der naturkundlichen Blumen- und Insektendarstellung, führt die Präsentation über prachtvollen Florilegien des 17. Jahrhunderts zu Maria Sibylla Merian selbst und ihren meisterhaften Pinselzeichnungen sowie ihren berühmten Blumen- und Insektenbüchern. Anhand der ausgestellten Spitzenwerke werden die Arbeitsweise Merians sowie anderer Künstler und Künstlerinnen ebenso transparent wie die professionellen Netzwerke der Blumenmalerei.

Merians künstlerischer Einfluss zeigt sich sodann in einer Reihe höchst qualitätvoller Blumenmalereien mit herausragenden Arbeiten mehrerer Malerinnen des 18. Jahrhunderts. Abgeschlossen wird sie mit einer Suite ausgewählter Blumen- und Pflanzendarstellung weiterer deutscher Künstler der Zeit bis etwa 1800, die die Bedeutung der Blumen- und Pflanzendarstellung in der deutschen Landschaftskunst der Romantik exemplarisch belegen.

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