Mode & Technik – Make Light Makeathon – München

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Ausgerüstet mit Schlafsäcken, Isomatten, Nähmaschine, Werkzeugen, Materialien und allem was man so mitnehmen konnte, haben sich 7 HTW-Studenten auf den langen Weg von Berlin nach München gemacht. Ziel war die „Laser World of Photonics“ Messe und die Teilnahme am „Make Light- Makeathon“.

Die Weltleitmesse für Komponenten, Systeme und Anwendungen der Photonik kombiniert idealerweise Technologie mit industriellen Anwendungsfeldern für die verschiedensten Branchen und Einsatzgebiete.

//Montag
Nach einem kleinen Rundgang, haben wir, sozusagen als Einstieg, an einem Workshop, geleitet von Lina Wassong, teilgenommen. Dabei haben wir uns mit dem durchaus überzeugendem Lasercutter Mr. Beam vertraut gemacht. Bei dem Workshop haben wir Taschen aus Kork gelasert und kleine LED´s mit leitendem Garn verbunden. Unser erstes kleines Fashion-Tech-Piece der Messe ist dank Linas Hilfe entstanden. Dass das nur der Anfang war, haben wir während des Makeathon schnell gemerkt.

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Makeathon: Make & Marathon – der Name war Programm.

//Dienstag-Mittwoch
Ca. 80 Teilnehmer, überwiegend Studenten, haben teil genommen. Es geht darum, in Teams innerhalb von nur 24 Stunden ein Produkt von der Idee bis hin zum Prototypen zu entwickeln.

Wir Modedesigner sind als technische Außenseiter erstmal unter uns geblieben, haben aber für unser Team tatkräftige Unterstützung in zwei leidenschaftlichen Tekkies gefunden. Team CONSTRUCTIONKID ist geboren.

Begonnen haben wir mit einer Bestandsaufnahme: Welche Materialien stehen uns zur Verfügung? Was wollen wir gerne machen?Wir haben gebrainstormt bis die Köpfe förmlich glühten.

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Dabei ist dann unsere Idee entstanden: Eine Weste mit vielen verschiedenen austauschbaren Wearables. Das wir Mode machen, war ja absehbar… 🙂

Die Grundidee dahinter war ein System, ähnlich einem Baukasten, daher der Produktname TOOBOX. Man hat verschiedene Teile, die man sammeln, tauschen oder erweitern kann, je nach Bedarf und Anlass. Somit entsteht auch ein neuer Sozialer Aspekt hinter dem Produkt. Wichtig war es uns außerdem, die Technologie des Lasers zu benutzen. Somit verzichteten wir dann sogar auch auf unsere Nähmaschine. Das Kleidungsstück an sich sollte dabei eine schlichte Basis für unsere Technik bilden. Darauf haben wir dann unsere Wearables in Form von austauschbaren Patches platziert. Zusammengehalten hat alles durch ein cleveres Stecksystem von Stofflaschen und Schlitzen.

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Die 24h vergingen mit entwerfen, programmieren, gestalten, löten, lasern, zeichnen, drucken, stecken, schreiben, […] wie im Flug. Während der gesamten Zeit fehlte es uns an fast nichts: wir wurden Non-Stop mit Snacks, und Getränken versorgt. Die Organisation des ganzen Events war 1A-superspitzenklasse. Denn es hat uns nicht nur gut geschmeckt, wir haben auch immer Hilfe und Unterstützung bei all unseren Problemen bekommen. Hervorzuheben sind das Team von Mr.Beam, das Team von Conrad Electronics und das  Team vom Veranstalter. Falls überhaupt geschlafen wurde, hat man sich mit seinem Schlafsack einfach eine etwas ruhigere Ecke gesucht.

Entstanden sind 4 Westen und 9 Patches mit verschiedenen Funktionen. Verbaut haben wir zum Beispiel: Mikrofon, Bewegungssensoren, Temperatur- und Luftfeuchtigkeitsmesser, Display, LED´s, Arduinos, und jede Menge mehr.

Das Ergebnis unserer Arbeit wurde dann mit einer Präsentation und unseren Prototypen vor einer Fachjury und Zuschauern in einem Pitch vorgestellt.

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Unser Produkt hat überzeugt, und so können wir uns über eine Einladung zu einem Workshop des Frauenhofer Instituts in München freuen, sowie über die Qualifikation zur nächsten Messe in Gran Canaria.

An dieser Stelle vielen Dank an alle, für die schöne Zeit und den Austausch, besonders an Lina Wassong, für ihre Hilfe und Unterstützung während der Zeit und Prof. Bianca Koczan für die Organisation und Ermöglichung der Teilnahme.

 

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