Essen 5.0

Ausstellung, berlin, Design, exhibitions, Food, nachhaltigkeit

8, 9, 10,… Milliarden Menschen wie werden wir sie alle mal satt bekommen.
Einen Einblick auf mögliche Lösungen erleuchtet zur Zeit die Foodrevolution 5.0 Ausstellungen im Kunstgewerbemuseum in Berlin.DSC_0398Am Anfang der Ausstellungen stehen zwei Bildschirme, welche kurze Clips von Essensituationen auf der ganzen Welt zeigen. Fettabsaugen neben dünne Kinder in Afrika; Massentierhaltungen neben Kühe auf der Weide. Einfache Familenpartys neben kochen auf der Straße.
Essen berührt wichtige Themen wie Klimawandel, Endlichkeit der natürlichen Ressourcen und Wasser, Hunger und Armut, Technik und Natur, Handelsabkommen und Gentechnik.

Die Ernährungsindutrie hat sich in dem letzten 100 Jahren maßgeblich verändert. Viel Nahrung wird nicht mehr für den eigenen Gebrauch angebaut, sondern gehandelt und verkauft. Wir in Deutschland sind abhängig geworden von Produktionsländern wie Spanien, Argentinien, Nigeria etc.

Die Food Revolution ruft zu einer Veränderung dieses Systems auf. Denn wir sind, was wir essen.

Gewinnung 5.0

Salat unter Kunstlich anbauen oder Pflanzen mit dem alten Wasser von Fischfarmen düngen. Modelle von einem symbiotischen Anbau, Pflanze und Tier könnten für die Zukunft relevant werden und werden heute schon im kleinen durchgefürt.

Doch wie weit sind wir Menschen zu gehen, wenn es um Fleischproduktion geht? Werden vielleicht mal die Hühner mit VR-Headset auf einer Kugel rumlaufen und eine virtuelle Freiheit genießen dürfen? Oder werden wir in der Zukunft unser eigenes Fleisch an unserem Körper kultivieren und essen?

 

Tisch 5.0

Essen, das umfasst nicht nur die Nahrung an sich, sondern auch die Gehenstände mit denen wir die Lebensmittel verarbeiten und zu uns nehmen. Essen hat einen hohen Stellenwert in unserem sozialen Leben, es vermittelt Genuss oder Ekel, spiegelt Armut und Wohlstand wieder und fördert die Gesellschaft.

Mehr als das Ritual vom Essen, stellen wir uns heute die Frage: „Was ist gesund und wie können wir richtig essen?“ Es geht über gemeinsamen Genuss, das bewusste Essen und Essstörungen. Essen berührt unsere Sinne und somit auch unsere Seele, unser Sein.

Geschirr aus nachhaltigen Ressourcen wie Essensreste oder Algen.

Essen 5.0

Fleisch in Massen zu konsumieren ist weder Gesund noch Nachhaltig. Die globale Tierhaltung schlägt eine breite Spur durch ganze Urwälder und stößt mehr CO2 aus als der Autoverkehr. Die Ausstellung zeigt genau so nährstoffreich Alternativen, die vielleicht sogar gesünder sind.

DSC_0422

Gepresste Hasen aus Mehlwürmern. Insekten schmecken meist nussigund besitzen mehr Eiweiß als ein Rinderstake. Zudem sind sie reich an Proteinen und ungesättigten Fettsäuren. Viele asiatische Kulturen essen sie. Warum wir nicht auch?!

DSC_0424

Nein, dies ist kein Fleisch, das sind geräucherte Algen in Fleischoptik.

Algen sind neben Insekten das angebliche Zukunftsessen.
Sie besitzen neben hochwertigen eiweißen und Kohlenhydraten auch Omega-3- Fettsäuren, welche gut für unser Herz-Kreislaufsystem sind.
Desweiteren sind sie unkompliziert anzubauen und wachsen schnell.

 

dsc_0413.jpg

dsc_0414.jpg

 

Von den alten Methoden der Fermentation bis hin zu futuristischen Ernähnrungsmasken ist vieles vertreten. Bis zum 30.09.18 kann man in die Welt der Ernährung abtauchen und sich von spannenden Zukunftsideen inspirieren lassen.

 

DSC_0416

 

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s