Yevgeniya Baras und Samuel Bassett in Charlottenburg

2018, Ausstellung, berlin, culture, events, Kunst

Dieser Bericht kommt leider etwas spät, aber wie ich in Berlin gelernt habe, ist das ja auch en vogue.

Wir sind 15 Minuten nach der Eröffnung da und zu früh. Es ist leer, das ist aber ganz gut so, wir können uns die Bilder sehr gut ansehen und halten die Bilder für gut. Ca. zehn Minuten später ist der Raum sehr voll, viele Menschen gucken und trinken, vor allem Rotwein. Wir entdecken Alfred Kornfeld, er uns auch. Herzlich begrüßt reden wir ein wenig und Freddy führt uns nochmal rum, erzählt, spricht über den Künstler. Samuel Bassetts erste Ausstellung in Deutschland. Die Bilder sind großartig. Viel direkt auf Holz, Acryl, gemischt mit Fineliner, Boote und Gesichter und Menschen. Samuel selbst wirkt auf mich sehr ruhig, aber er redet gern. Von feinen Silhouetten, Details mit Fineliner zu grobschlächtigem bis überdrehte Kindermalerei, in jedem Bild ist alles dabei. Es sei viel autobiografisch. Auf jeden Fall versteht man das. Boote und grobe Männer mit Pfeifen. Ein Tisch mit vielen Booten aus Keramik gefiel besonders gut. Boot mit großem Kopf. Boote im Hintergrund. Boote sind ja auch schön.

Der Rotwein ist leer, wurde ja auch viel getrunken, nur von mir nicht. Also in den zweiten Raum gegenüber. Da gibt’s Bier. Hauptsächlich aber Bilder von Yevgeniya Baras. Sie ist enorm freundlich, entspannt. Sie erzählt und redet spannend. Ich mag sie. Viele Leute wollen Kunst erklärt bekommen, es wird geholfen. Yevgeniya wird von einigen wohl nicht als die Künstlerin wahrgenommen. Häufig wird nach dem Künstler gefragt. Dass die Antwort häufig überrascht, überrascht mich häufig nicht.

Die Kunst hier ist ganz anders. Ehrlich gesagt, beschreiben will ich sie nicht, ich glaube nicht, dass ich das im Ansatz kann. Ich fand sie toll, interessant und manchmal sogar schön. Man sollte sie selbst ansehen. Im Zweifel auf Fotos, lieber in Echt. Erklären will ich die Sachen erst recht nicht.

Beide Ausstellungen laufen noch bis zum 17.11 in der Galerie Kornfeld und im Raum 68projects.

Direkt im Anschluss wieder Vernissagen.

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