10.000 € für unser Stricklabor – Förderpreis der Wilhelm-Lorch-Stiftung

2019, htw, knitwear

Das Stricklabor an der HTW Berlin ist etwas ganz Besonderes. Es stellt ein absolutes Alleinstellungsmerkmal dar, da Strickdesign an unserer Hochschule Teil des Modedesignstudiums ist. Das soll auch so bleiben und wird insbesondere von Frau Haussmann, unserer Stricklaboringenieurin, und Prof. Seymour vorangetrieben. 

Erst zu diesem Semester wurden alle bisherigen Grobstrickmaschinen mit neuen ausgetauscht. Ein Förderpreis der Wilhelm-Lorch-Stiftung in Höhe von 10.000 € macht nun die Anschaffung von vier weiteren Maschinen möglich.

Die Wilhelm-Lorch-Stiftung fördert jedes Jahr Nachwuchs in der Textil- und Modebranche. Es werden Abschlussarbeiten von Student*innen ausgezeichnet und auch Unis und Hochschulen können sich für Förderpreise bewerben. Diesmal ist die HTW Berlin eine der Gewinner*innen. 

Am 08. Mai wurden die Preise im Rahmen des 61. Forums der TextilWirtschaft mit 500 geladenen Gästen im Verlagshaus des Deutschen Fachverlags in Heidelberg vergeben. Frau Haussmann war dabei und hat den Preis für das Stricklabor entgegengenommen.

Dieser wird die Beschaffung von vier Grobstrickmaschinen finanzieren. Es handelt sich um Doppelbettflachstrickmaschinen mit besonders breitem Nadelbett und lochkartengesteuerter Musterautomatik. In die Lochkarten kann man vielfältige Muster stanzen, die dann von der Maschine abgetastet und beim Stricken aufs Gestrick übertragen werden. Den Strickschlitten bewegt man manuell. 

Natürlich kann so etwas heutzutage auch computergesteuert gemacht werden. Die manuellen Grobstrickmaschinen haben aber den Vorteil, dass man mit ihnen am Anfang leichter lernen kann und dabei letztendlich auch ein besseres Verständnis für textile Gestricke gewinnt. 

Zur Verfügung stehen die Maschinen nicht nur den Modedesign Student*innen, sondern auch dem Studiengang Bekleidungstechnik / Konfektion. Langfristig sollen die Maschinen auch von Student*innen anderer Studiengänge für interdisziplinäre Projekte genutzt werden können, bei denen beispielsweise mittels leitfähigem Garn Wearables gestrickt werden. So wird interdisziplinäres Arbeiten gefördert und der Preis kommt möglichst vielen Studierenden zugute. 

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