Upcycling 4u

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Upcycling, welches als Wort aktuell immer mehr Bedeutung bekommt, ist Form von Recycling, der Wiederverwertung von Stoffen. Anders als beim sogenannten „Downcycling“ gewinnt der Stoff beim Upcycling an Wert.

Upcycling kann im Bezug auf Mode in vielen verschiedenen Formen stattfinden, und sollte sich auch im Denken von Textilkonsumenten vermehrt wiederfinden.

Eine Herangehensweise ist, ein nicht mehr intaktes Kleidungsstück zu reparieren. Hiermit wird es wieder verwendet, obwohl der „Zyklus“ des Stückes eigentlich bereits beendet wäre. Anstatt ein neues Teil und die damit verbundenen Emissionen zu kaufen, spart man so auch Geld.

Eine etwas komplexere Möglichkeit ist das Wiederverwenden von Kleidungsstücken, die Aufgrund ihres Aussehens nicht mehr verwendet werden. Zunächst gilt es zu analysieren, welches äußere Kriterium nicht mehr gefällt.

Liegt es an der Farbe, so kann diese mit Färbe- oder Bleichmitteln einfach und wenn gewünscht sogar sehr kreativ geändert werden. Liegt es an dem Schnitt, so kann man diesen durch Auftrennen der Nähte verändern, oder sogar den Stoff als neuen Rohstoff für einen komplett anderen Schnitt verwenden. Hierbei hilft es manchmal, wenn man kleinere Stoffteile wie z.B. Ärmel aneinander näht, um größere Flächen zu erhalten.

Darüber hinaus ist es nicht unbekannt, dass man als kreativ schaffender Mensch gern auch neue, inspirierende Materialen kauft. Wenn man hier allerdings beginnt, die Quelle zu ändern, sprich den Stoff für ein neues Projekt nicht im Stoff-, sondern im Second-Hand Laden zu suchen, so handelt man nicht nur umweltbewusst, sondern erfährt auch neue gestalterische Möglichkeiten.

Stoffe in Second-Hand Läden, die sich gut zum Upcycling eignen sind zum Beispiel Jeans (wobei ein hoher Baumwolle Anteil wichtig ist), Hemden und Jersey Ware. Auch der Heimtextilien Bereich ist nicht außer Acht zu lassen, da sich oft qualitativ hohe Meterware finden läßt. 

Um die gefundenen Stoffe zu veredeln, also ihren „Wert“ noch zu erhöhen kann man zum Beispiel Ziernähte anbringen, Färbungen aufbringen oder mit Applikationen wie Transferfolien, Stickereien oder Textilmaker-Zeichnungen schmücken.

Als Inspiration hier zu sehen, wie aus einer im Humana gekauften Jeans eine Jacke wird.

  1. Zerschneiden der Jeans in große Stoffteile
  2. Aufbringen von Heat-Transfer Folien
  3. Zuschnitt, Nähen- FERTIG

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