Maria Sibylla Merian und die Tradition des Blumenbildes

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Aus Anlass des 300. Todestages von Maria Sibylla Merian (2.4.1647-13.1.1717) präsentiert das Kupferstichkabinett eine Ausstellung zur naturgeschichtlichen Blumen- und Insektendarstellung. Mit den Arbeiten von Maria Sibylla Merian im Mittelpunkt verfolgt sie die vielfältigen künstlerischen Annäherungs- und Ausdruckformen der Pflanzen- und Insektendarstellungen in den graphischen Künsten.

Schriftbilder – Bilderschrift. Chinesisches Plakat- und Buchdesign heute

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Die Ausstellung zeigt einen ersten umfassenden Einblick in die junge Szene des Grafikdesign, die sich in China den letzten zwanzig Jahren etabliert und Anerkennung erlangt hat. Internationale Bildsprachen sind mit der Tradition kalligrafischer Schriftkultur verbunden und haben eine chinesische Moderne hervorgebracht. [Weiterlesen …]

Es werden über 100 Plakate von rund 60 Designern aus den verschiedensten Regionen Chinas präsentiert, aus Hong-Kong, Macao, Taipei, Schenzhen, Nanjeng, Hangzhou, Beijing, Shanghai und weiteren Orten. Daneben werden 50 Bücher zu sehen sein, die den aktuellen Stand der Buchkunst in verschiedener Weise präsentieren. Plakat- und Buchgestaltung liegen oft in einer Hand, so dass innovative Gestaltungen oftmals in zwei verschiedenen Medien wiederzufinden sind.

Traditionell wird das Plakat in China eher dem Innen- als dem Außenraum zugeordnet. Diese Art der Nutzung führt im Vergleich zur europäischen Plakattradition zu anderen zumeist kleineren Formaten und zu einer detailreicheren Gestaltung. Neben der klassischen Werbung finden auch traditionelle Themen in das Plakat, so etwa die Darstellung symbolischer Zeichen und Bilder (etwa für Glück, Gesundheit, Reichtum oder ein langes Leben). Eine weitere Besonderheit des chinesischen Plakats ist das symbiotische Verhältnis von Bild und Schrift, welches eine ungewohnte Bedeutungsviefalt entfallen und variieren kann.

Selbst wenn sich der Inhalt der Plakate nicht vollständig erschließen wird, so fällt die ästhetische Qualität der Flächenbehandlung auf, die jenseits kulturellen Unterschiede als gestalterische Qualität erfahren wird.

In Europa wird das Buch überwiegend in seiner Zweidimensionalität der Doppelseite betrachtet, dennoch ist derzeit eine verstärkte Hinwendung zur Interpretation des Buches als Objekt zu bemerken.

Die hier präsentierten Bücher aus China beziehen die dritte Dimensionbewusst mit ein. Nicht nur die künstlerische Auffassung, sondern auch die Auswahl, Kombination und Verarbeitung der Materialien (ihr Aussehen und ihre haptische Wahrnehmung), die Proportionen und das scheinbare oder wirkliche Gewicht des Buches bestimmen dessen Ästhetik. Damit kann ein Buch sehr viel mehr sein als ein Informationsträger – seine Handhabung kann zu einem sinnlichen Erlebnis werden.

Das chinesische Grafikdesign hat mit der Einrichtung der ersten Sonderwirtschaftszone im südchinesischen Shenzhen im Jahre 1980 eine neue Qualität gewonnen. gDie Jahre bis zur Jahrtausendwende kann man als Orientierungsphase bezeichnen, da hier die Nachahmung Internationaler Trends im Vordergrund stand.

Mit der Professionalisierung der Ausbildung an Universitäten und Hochschulen entstand eine neue, selbstbewusste Generation von Gestaltern, die zum einen aus die großen chinesischen Traditionen in den Bereichen Kalligrafie und Typografie, Drucktechnik und Bucherstellung zurückgreift, zum anderen internationale Entwicklungen aufnimmt und ihre Arbeiten einfließen lässt. Daraus ist eine eigenständige, international vielfach anerkannte Designqualität erwachsen, die selbst zum Vorbild von aktuellen Designtrends geworden ist.

Aus Anlass der Ausstellung ist ein umfangreichen Katalog erschienen.

Deutsches Historisches Museum

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Die Dauerausstellung Deutsche Geschichte in Bilder und Zeugnissen des Deutschen Historischen Museums befindet sich im Zeughaus, dem bedeutendsten Barockbau Berlins und ältesten Gebäude Unter den Linden. Ein chronologischer Rundgang zeigt auf zwei Geschossen die Deutsche Geschichte in ihren internationalen Zusammenhängen.Besucherinnen und Besucher begegnen umwälzenden historischen Ereignissen, epochemachenden Herrschern und Politikern, aber auch dem alltäglichen Leben in der Stadt und auf dem Land. Mehr als 7.000 prägende Objekte vermitteln in einem einzigartigen Rundgang ein lebendiges Bild der Vergangenheit Deutschlands.
Das Museum bietet auch bedenkenswerte Vorbilder von Modegeschichte an, die interessant für Modedesigner sind.

Sublunare Einmischung. Raimund Kummer

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Die Ausstellung im Hamburger Bahnhof – Museum für Gegenwart in Berlin- zeigt exemplarisch vier raumgreifende, im Zeitraum von 1979 bis 2017 entstandene Werke Raimund Kummers.

Er war Mitgründer zusammen mit Hermann Pitz und Fritz Rahmann des legendären Büro Berlin, das den Stadtraum programmatisch als Material und Gegenstand künstlerischer Untersuchungen in den Mittelpunkt stellte.

Jeder Ort kann ein möglicher Ort für Kunst sein war sein Motto.