Kursvorstellung: Kollektionsprojekt 1 // Sportswear // SEM3 // Prof. Horst Fetzer

2019, Design, Fashion, htw, Werkschau

Noch nie war der Einfluss von Sportswear in der Mode so präsent wie heute. Besonders Designer-Brands wie Dior und sogar Mugler springen auf den Zug der sportiven Ästhetik.

In dem 3. Semester Kurs; Sportswear, wird experimentell auf Sportmode eingegangen. Neue Materialien, neue Funktion, Form und Volumen. 

Ihr erstellt eine Capsule Collection unter einer futuristischen Modemarke. Von der Kleidung über die Corporate Identity und über Zielgruppen. Ob DOB, HAKA oder unisex ist egal, die einzige Vorgabe lautet: Arbeitet monochrom!

Als erstes geht es an die Research und Inspiration, ihr sucht euch so viele Stoffe wie nur möglich zu eurer selbstgewählten Farbe. Die monochrome Vorgabe erleichtert es sehr nach Stoffen zu suchen und engt die Auswahl zwar etwas ein, aber beschleunigt den Prozess stark. Es ist auch möglich das Fach mit dem CAD-Print Kurs zu verbinden, wichtig ist nur, dass ihr den Print früh genug bestellt. Nachdem ihr euch ein Stoffbuch angelegt habt geht es ans experimentieren mit neuen Verarbeitungstechniken, Flächengestaltung und Formen (hier kann man auch mit Maschinen aus dem Digidock arbeiten; Lasercutter, 3D Druck etc.). In diesem Kurs wird das erste Mal eine komplette Kollektion designt, cohäsion und ein starkes Brand Image werden besonders beim Designprozess deswegen umso wichtiger. Während des Prozesses werdet ihr angeregt über neue Formen auf dem Körper nachzudenken, über die Funktion im Alltag, Manipulation vorhandener Silhouetten und Asymmetrie. Insgesamt wird viel Wert auf Innovation gelegt. Es werden viele Entwürfe erwartet, aus denen später mind. 5 ausgewählt werden und der Keylook umgesetzt wird. Der Keylook besteht aus mind 4 Teilen, davon eins ein Outerwear/Coverstyle. Aber bevor die Kollektion steht werden alle Loks auseinander genommen, in einzelne Pieces aufgeteilt und neu gestylt um zu sehen wie die Kollektion miteinander funktioniert und coole neue Lookmöglichkeiten zu gestalten.

In der Zwischenpräsentiation hat jeder ca. 10 min Zeit sein Konzept und Kollektion vor dem Kurs zu präsentieren; Inspiration/Konzept, Sotffkonzept und die einzelnen Looks. Danach gehts ans Prototyping mit Frau Baumholzer-Fetzer. Dort wird euch geholfen eure Ideen umzusetzen, und die fertigen Looks zu kreiren. Worksheets erleichtern euch die Arbeit zwischen Konsultationen und der Umsetzung.

Während der gesamten Zeit führt ihr ein Skizzenbuch in dem alles dokumentiert wird von der ersten Idee bis hin zum Fotoshooting. Bei Prof. Dr. Bookhagen in Management entwickelt ihr währenddessen ein Marketingkonzept für eure neue Brand welches am Ende in einer großen präsentation vor der ganzen Gruppe mit vorgestellt wird. In der Präsentation zeigt ihr nochmal euer gesamtes Konzept, die Kollektion, das Shooting und natürlich den fertigen Keylook, sowie ein selbst designtes Plakat mit Logo. 

Insgesamt ist der Sportswear Kurs ein sehr umfangreicher, aber gleichzeitig auch lehrreicher und erfüllender Kurs. 

Hier noch ein paar Beispiele vom Sommer Semester 2019:

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Die HTW Berlin lädt ein zur WERKSCHAU 2019

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Dieses Wochenende ist es wieder so weit: im Rahmen der jährlich stattfindenden WERKSCHAU stellen rund 1500 Studierende und Professor*innen des Fachbereichs 5 für Gestaltung und Kultur ihre Arbeiten des aktuellen Semesters aus.

Alle Interessent*innen sind herzlich eingeladen, an diesem Wochenende in sommerlicher Atmosphäre die HTW und unterschiedlichste Arbeiten von Studierenden zu erkunden, sowie Vorträgen und Präsentationen beizuwohnen. Die WERKSCHAU ist auch eine gute Gelegenheit, sich als Studieninteressierte*r über die Studiengänge zu informieren.

Wann: 05. und 06. Juli 2019, jeweils 13 – 20 Uhr
Wo: HTW Campus Wilhelminenhof | Wilhelminenhofstr. 75A, 12459 Berlin
und in den Reinbeckhallen | Reinbeckstraße 17, 12459 Berlin
Eintritt: kostenlos!

Info: https://events.htw-berlin.de/hochschule/werkschau-2019-gestaltung-und-kultur/
Facebook: https://www.facebook.com/events/2334610216814784/


Das war die Neo.Fashion 2019

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Die Neofashion, mit ihrem Konzept abseits aller anderen Shows und dennoch mitten im Zentrum, eröffnete zum ersten Mal im Rahmen der Fashion Week Berlin, mit ihrer Grenzen sprengenden zweistündigen Show, und dies in gleich zwei Durchgängen am Abend. 

Eine außergewöhnliche, noch junge Plattform für 45 auserwählte Bachelor- und Master Graduierte deutscher Hochschulen, darunter die HAW Hamburg, FH Bielefeld, HfK Bremen und HTW Berlin, die als Mitveranstalter in einer Überzahl vertreten war und somit die Hälfte der Show füllte. 

Frischer Wind im Berliner Modezirkus: Der Verein Berliner Modedesigner

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Von Kathi Leimner

Ist Berlin nun Modehauptstadt oder nicht? Ansässige Berliner Modeschöpfer bejahen,  im internationalen Raum jedoch, so scheint es, wird Deutschlands „Modestadt“ eher belächelt. Das mag viele verschiedene Gründe haben. Fakt ist allerdings, dass Berlin mit seinen kreativen Talenten aus allen Nähten platzt, die alle ein gemeinsames Ziel verfolgen: Erfolgreich zu sein und von ihrem Handwerk zu leben. 

WHAT TO DO IN BERLIN

berlin, Design, Fashion, fashion & art, Uncategorized

WHAT TO DO IN BERLIN

1.  Klunkerkranich besuchen

Ein wunderschöner, alternativer Rooftop-Biergarten mit der Skyline Berlins. Hier finden fast täglich spannende Events statt. Meist großartige Live Musik von unkonventionellen Künstlern aus aller Welt. Oft liegt der Fokus auf  Funk, Soul, Indie und Elektro. Aktuell im Dezember findet jedes Wochenende ein Weihnachtsmarkt statt. Kinder und Hunde mitbringen kannst du auch. Der Eingang liegt übrigens sehr versteckt. Du kommst über das Parkdeck der Neukölln-Acarden auf die Dachterasse.

2. Bummeln im Bikini Berlin  

Bitte sei kein Tourist, der in jeder Stadt zu den gleichen Modeketten rennt. Habe ruhig mehr Anspruch. Geh lieber in das Bikini Berlin, die weltweit erste Concept Shopping Mall. Hier gibt es viele neue Labels zu entdecken mit spannenden Produkten und großartigem Design. Natürlich ist Konsum unnachhaltig, fragwürdig und macht nicht langfristig glücklich, aber das Bikini Berlin bietet eine coole Alternative zu  konventionellen Shopping Malls. Ein Bespiel dafür ist das Popup-Store-Box System. Dabei können Onlinehändler und andere junge Unternehmen Verkaufsflächen zwischen 19 und 39 Quadratmetern mieten. Auch die Mietdauer ist flexibel. Die Popup-Store-Boxes sind zwischen drei bis maximal zwölf Monate verfügbar. Das fördert kleine Labels und lässt sie sichtbar werden.

3. Kino in den Hackeschen Höfen

Zum Schluss noch ein exklusiver Geheimtipp für alle Leute, die jünger als 25 sind: im  Hackesche Höfe Kino zahlt ihr nur 5€ Eintritt! Das Program ist meist großartig und die Lage perfekt, um danach noch weiter zu ziehen.