Fashion Fusion – Die Gewinner

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Gestern, am 03. Juli fand im Rahmen der Fashion Week die Preisverleihung des Fashion Fusion Wettbewerbs im me Collectors room in Berlin Mitte statt. Wir freuen uns dabei gewesen zu sein, denn bereits vor einiger Zeit haben wir einen Gaffer Beitrag zu unseren heimlichen Favoriten veröffentlicht und waren gespannt wer von der Jury zum Sieger gekürt wird.

Trippen / Michael Sontag Pop-up Store -Einblicke in das Handwerk der Schuhmacher

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Neben der Präsentation der neuen Kollektion AW 18/19 in dem Berliner Showroom in der Potsdamer Straße 100, 10785 Berlin und auf der SEEK, hat Trippen erstmals während der Fashion Week die Räumlichkeiten des neuen Concept Stores und Project Spaces P100 vorgestellt.

Mit einem Pre-Opening und einer Ausstellung in Kooperation mit dem Designer Michael Sontag lieferte Trippen einen authentischen Einblick in die beiden Unternehmen.

Auf der Party zum Pre-Opening waren viele interessierte Kunden anwesend, unter anderem auch das Team von Gafferdeluxe und feierte mit.

Die langfristige Eröffnung der P100 wird im März 2018 mit einem Event zu dem 25jährigen Jubiläum stattfinden.

Vielleicht werden dort auch ein paar Gafferdeluxe-Teammitglieder aufkreuzen.

Auf Augenhöhe

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Sema Gedik, zur Zeit im Masterstudiengang an der HTW Berlin, designt Mode für kleinwüchsige Menschen. Hierfür bekam sie in diesem Jahr die Auszeichnung „Kultur-und Kreativpiloten“ vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie verliehen. Zu der Preisverleihung durfte ich sie begleiten.

Drydye: Stoffe färben ohne Wasser

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Die Massenanfertigung von Kleidung im Asiatischenraum wird nicht gerade mit Nachhaltigkeit in Verbindung gebracht. Der Gegenteil ist der Fall, Menschen unwürdige Arbeitsbedingungen und fatale Folgen für die Umwelt sind die Preise die wir bezahlen für Billig-Kleidung und auch für Marken-Kleidung in Deutschland. Und doch gibt es ein Unternehmen, das einen enormen Schritt gemacht hat in der umweltfreundlicheren Produktion von Funktionskleidung.

Färben von Textilien ohne Wasser schont die Wasservorräte und hat keine Verschmutzung des Abwassers zur Folge, hinzu kommt, dass auch noch jede Menge Energie eingespart wird. Normalerweise werden 25 Liter Wasser zum färben eines T-Shirts benötigt. Dass das geht zeigt die Yeh-Group aus Thailand mit ihrer Drydye Technologie.

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Im Drydye wird im Färbeprozess komplett auf Wasser verzichtet. Stattdessen wird recycltes Kohlendioxid verwendet. Dadurch reduziert sich der Energiebedarf für die Färbung der Textilien um ganze 50 Prozent. Auch 50 Prozent weniger Chemikalien werden in diesem Verfahren benötigt. Das ist ein riesiger Schritt in der Energieeffizienz und in der Nachhaltigkeit der Kleidungs-Produktion.  In der Öffentlichkeit war dieses Verfahren bislang unbekannt. Aber die Yeh-Group hat immerhin namhafte Kunden wie Adidas und Nike. Über eine Millionen Meter Stoff, das nach diesem Verfahren gefärbt wurde, hat Adidas bereits verwendet. Das ist ein wirklicher Revolution in der Textilindustrie.

Die Stoffe der Zukunft sie kommen aus dem Reagenzglas?

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Suzanne Lee setzt produzierende Mikroben ein, um im wahrsten Sinne des Wortes Kleidung „wachsen“ zu lassen.
Diese geniale Idee entwickelte sie mit einem befreundeten Forscher bei den Recherchen für das Buch  “ Fashion of the Future“. Die ersten Versuche fanden in der hauseigenen Badewanne statt, dessen Zutaten Grüner Tee, Zucker, Essig und eine Bakterienkultur waren. Dies hat eher was von Bierbrauen als Mode aber es funktioniert prächtig. Nachdem der Stoff „gedeiht“ ist bekommt er ein Lasercutter-Muster in Form der Bakterienkultur, aus der er einst entstand. Die Kollektion ist bereits bei Selfridges in London zu sehen. So wird ein völlig natürliches, zu hundert Prozent kompostierbares Produkt geschaffen. Das Material kann für die Herstellung von Kleidung getrocknet, zerschnitten und zusammengenäht werden.
Dies könnte die Entwicklung und Herstellung von Kleidung, Schuhen und Accessoires revolutionieren und eine nachhaltige Zukunft für die Modeindustrie ermöglichen.
Mehr Infos unter:
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Designer for Tomorrow

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In kürze ist es wieder soweit: Der ‚Designer for Tomorrow 2016‘ wird gekürt und bekommt die Chance gefördert zu werden.

Auf den Gewinner warten ein nachhaltiges Förderprogramm, das sich unter anderem die Bereitstellung von Ateliers, die Finanzierung der nächsten Kollektion und eine eigene Show zur nächsten Mercedes Benz Fashion Week Berlin zum Ziel macht.

Von den 200 Bewerbern, hat der diesjährige Kurator, Modeschöpfer Alber Elbaz, 15 talentierte Nachwuchsdesigner in die engere Auswahl genommen.

Seit 2009 gehört der ‚DfT‘- Award zu den wichtigsten Auszeichnungen für Nachwuchsdesigner in Deutschland und weist immer eine hochkarätige Jury, mit einem Stardesigner als Schirmherren, auf.

Dieses Jahr ist es der ehemalige Kreativdirektor von Lanvin, Alber Elbaz, der Schirmherr in der Jury.

Im Juni wird er persönlich in Berlin mit den 5 Finalisten ihre Kollektionen durchgehen und wahrscheinlich einen guten Rat parat haben.

Voller Anspannung haben wir unsere Daumen für unsere HTW Absolventen Anna Manns, Florian Schulze und Verena Weiss gedrückt,denn sie waren auch unter den 15 ausgewählten Jungdesignern.

Nun ist die Katze aus dem Sack.

Leider haben sie es nicht mehr unter die 5 Finalisten geschafft.

Nichts desto trotz sind wir mächtig stolz darauf, dass wir drei Absolventen unserer Uni mit im Rennen hatten und wünschen ihnen viel Erfolg auf ihrem Weg.