Bill Kaulitz launcht seine eigene Kollektion

2019, Launch, professionals, Tokio Hotel

Bill Kaulitz, Sänger und Musiker der Band Tokio Hotel, war schon immer bekannt für seine extravaganten Looks und auffälligen Styles. Jetzt wagt er seine ersten Schritte als Designer mit dem Label Magdeburg – Los Angeles.

B-Plan Ostkreuz – Sondersitzung – meine Gedankengänge

Uncategorized

Die Bezirksverordnetenversammlung Lichtenberg (BVV) möchte in einer Sondersitzung den B-Plan Ostkreuz beschließen. Gebucht wurde ein kleiner Raum, versteckt an der HTW, die Tagesordnung wurde nicht veröffentlicht, Presse nicht mal eingeladen. Am Ende des Tages läuft aber alles doch nicht so wie geplant. Es gibt immer eine Erin Brokovich, die das wahre Geschehen aufdeckt. In diesem Falle 500.

Timo Martens – Hommage au cliché

Alumni

Timo Martens ist einer der Modedesign Bachelor Absolventen des Wintersemesters 2018/2019 an der HTW Berlin. Seine Abschlusskollektion „Hommage au cliché“ ist inspiriert von seiner Heimat Ostfriesland. Am 1. April stellte er der Hochschule seine Abschlusskollektion im Rahmen eines Showrooms vor. Seine Kollektion besticht durch zeitlose Modelle, aufwändige Stickereien und hochwertige Materialien. Insgesamt flossen ca. 1200 Arbeitsstunden in die Kollektion.

Timo was hat dich zu deiner Kollektion inspiriert?

Meine Heimat ist mit vielen negativen Klischees besetzt. Mit meiner Kollektion beleuchte ich diese Vorurteile von einer anderen Seite und kehre Sie ins Positive um.

Du sagtest, dass es viele negative Klischees über deine Heimat gibt. Wurdest du in der Zeit deines Studiums mit Klischees aus deiner Heimat konfrontiert?

Ja öfter, wenn ich erzählt habe von woher ich komme begegnete mir häufig ein Lächeln. Viele Leute kennen Otto Waalkes und „seinen“ Leuchtturm. Negative Erfahrungen habe ich zwar keine damit gemacht, aber belächelt wird man schon. Viele Menschen kennen Ostfriesenwitze und denken, dass auf dem Land nur Bauern wohnen.

Wie spiegelt sich Ostfriesland in den Outfits wider?

Ich habe für jedes der Modelle Ikonen Ostfrieslands als Inspiration genommen. Das wäre zum Beispiel der knallgelbe Ostfriesennerz, der als Klassiker der Regenmäntel bekannt ist. Außerdem habe ich noch das Fischerhemd und die Ostfriesenrose als Inspiration genutzt. In Ostfriesland trinken viele Leute schwarzen Tee. Hierzu benutzen Sie klassischerweise ein Porzellan mit dem Motiv der Ostfriesenrose.

Allgemein habe ich alle Ikonen in eine Couture Kollektion übersetzt und hier viel mit der Pariser Mode der 1950er und 60er Jahre gearbeitet. Mein Ziel war es die alltäglichen Dinge Ostfrieslands besonders darzustellen.

Ostfriesennerzkleid © Timo Martens / Jonas Friedrich

Du hast in deine Kollektion etwa 1200 Arbeitsstunden fließen lassen. Ich nehme an, die meiste Zeit hast du am Stickrahmen verbracht. Hattest du schon immer eine Passion für Stickereien?

Das kann man so sagen, ich habe schon in der Grundschule gestickt. So richtig hat sich alles aber erst im Studium entwickelt. Seit dem ersten Semester habe ich meine Modelle bestickt. Richtig intensiv flossen im vierten Semester die Stickereien als Hauptmerkmal in meine Kollektion ein. Für meine Bachelorkollektion war daher von Anfang an klar, dass ich fast jedes Modell per Hand besticken werde.

Welches Outfit der Kollektion ist dein Lieblingsmodell und warum?

Das ist gar nicht so leicht zu sagen. Ich finde natürlich alle Modelle schön, aber besonders verbunden fühle ich mich mit dem Blaudruck Outfit. Für dieses habe ich in Jever in einem Atelier Stoffe bedrucken lassen. Mit Hilfe von Indigo wurde der Stoff mit Motiven, die bereits 400 Jahre alt sind bedruckt. Alte Handwerkstechniken sind mir sehr wichtig. Die Jacke habe ich zusätzlich mit Kristallen bestickt, die den „Kluntje im Tee“ (Hochdeutsch: Kandis) im übertragenen Sinne darstellen.

Blaudruckjacke mit Blaudruckkleid © Timo Martens / Jonas Friedrich

Was sind deine Ziele nach dem Bachelor?

Ich habe gerade meinen Master an der HTW Berlin begonnen. Dort möchte ich mich im Bereich Stickerei noch weiterentwickeln. Durch die vielen technisches Möglichkeiten wie zum Bespiel Lasercut, kann man hier modernste Techniken einsetzen um noch ausgefallenere Stickereien zu entwickeln. Langfristig ist es mein Ziel in der Pariser Haute Couture zu arbeiten. In Paris gibt es viele Unternehmen, die gemeinsam mit Manufakturen moderne Stickereien entwickeln.

Für weitere Informationen und Bilder: www.timomartens.com

Instagram: @ateliertimomartens

Der Film zur Kollektion: Youtube



Premiere der Fashion Paper Positions Berlin

Uncategorized

Letztes Wochenende, am 25. bis zum 28. April, fand die Paper Positions Berlin statt. Doch auch ein anderes Event hatte seinen ersten Auftritt: Die Fashion Positions. Die Ausstellung ist in Zusammenarbeit mit dem neu gegründeten Verband Berliner Modedesigner (VBM) entstanden. 16 ausgewählte junge Fashion-Designer zeigten in einem Pop-Up Store im Atrium der Telekom Hauptstadtrepräsentanz ihre neuesten Kreationen.

Das STREET COLLEGE – Freiraum für individuelles, selbstbestimmtes und professionelles Lernen

Uncategorized

Egal ob Audio Engineering, Siebdruck, Tanz, Schauspiel oder die Vorbereitung auf einen Schulabschluss: Das Street College, eine Plattform für selbstbestimmte und individuelle Lernziele, verwirklicht im Bereich der (kulturellen) Bildung die Grundsätze des Trägers: Lebenswelt- und Bedarfsorientierung, Freiwilligkeit und eine Entwicklung „hin zur Eigenverantwortlichkeit“. 

Dort lernen überwiegend Jugendliche und junge Erwachsene, deren Stärken wahrgenommen und gefördert werden. Mit der Unterstützung des Street College lernen sie, was sie sich wünschen, wie sie es wollen und wo sie es brauchen. Spaß und Lernen gehen Hand in Hand.

Student*innen eignen sich selbstständig Wissen zu ihren selbst gewählten Themen an – Fachexpert*innen und Lernbegleiter*innen stehen ihnen dabei als kompetente und offene Ansprechpartner*innen zur Seite. Anders als im gewohnten System wird den Student*innen kein pauschales Angebot vorgesetzt. Die Lernenden entscheiden eigenverantwortlich über das Was, Wie, Wann und Wo.

STREET COLLEGE

Das Street College orientiert sich an den Interessen der Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Wird ein Bedarf erkannt, werden passende Dozent*innen gesucht und realisieren Kurse rund um das jeweilige Thema.

Bedarfsorientierung geht für das Street College weit über den Inhalt hinaus. Zudem ist Freiwilligkeit hier ein wichtiger Baustein des Erfolgs.

Das College versteht sich als gleichberechtigtes Netzwerk diverser Teilnehmender, welches Kreativität erzeugt. Dabei stellt Gleichberechtigung der Lehrenden und Lernenden gemeinsam mit Unterschiedlichkeit von Herangehensweisen, Angeboten und natürlich Individuen den Erfolgsfaktor dar.  Diese Zusammenarbeit markiert auch das Ende des auf Konkurrenz ausgerichteten Lernens.

Aufgabe der Lernbegleiter*innen ist es, die individualisierten Rahmenbedingungen zu schaffen, die den Studierenden ein Lernen im Flow ermöglichen. Zunächst lernen Studierende deshalb ihre Talente bzw. Stärken kennen und benennen. Ihr Blick auf sich selbst wird hinterfragt und durch Selbstwissenschaft erweitert und erneuert.

Sie erlangen ein positives Selbstbild und können sich selbst, ihre Fähigkeiten, ihr Wissen und ihre persönlichen Kompetenzen, einschätzen und ausdrücken.

Kurse am Street College richten sich immer radikal nach den aktuellen Bedürfnissen der Studierenden und sind daher nie endgültig festgelegt, sondern stets wandlungsfähig. Bei den Bereichen und Kursen handelt es sich also nicht um ein „fertiges Angebot“, sondern vielmehr um Beispiele für mögliche Themen, die am Street College  zusammen mit den Student*innen bei Bedarf intensiver erkundet werden.

Für weitere Infos hier der Link zur Webseite: https://streetcollege.de