//Rückblick SoSe 17: Fotos des Kollektionkonzept 4.Semester [Gruppe 2]

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Im 4.Semester fand in der Gruppe von Prof.Johanna Michel und Prof. Bianca Koczan eine Zusammenarbeit mit Studenten aus dem Studiengang Kommunikationsdesign statt.
Dabei haben sich Studenten/innen beider Studiengänge in Gruppen/Paaren zusammen gefunden und gemeinsam ein Konzept erarbeitet wie man die Kleidung fotografisch in Szene setzen möchte. Unterstützt werden konnte man dabei in einem Workshop von Fotograf Tobias Kruse.

Nonstoppainting – lässt Farben und Muster sprechen

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Nonstoppainting                   Christine Streuli

Nonstoppainting

Nonstoppainting

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grosszügig und bunt – stehen für die Künstlerin

Der Niedergang der kahl weißen Wand

Es war einmal in einem malerischen Haus am Waldsee, der Herbst hatte die Blätter in allen Nuancen von Gelb zu Gold gefärbt, die beginnende Kälte ließ Besucher schneller eintreten und auch das Licht glühte feurig durch die großen Fenster hinein. Hinein in eine farbenfrohe Welt aus Mustern und bunt schillernden Formen, geschaffen von Christine Streuli, einer jungen Schweizer Künstlerin.

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Das Zusammenspiel der Ausstellung und des Ambientes sind eine ganz neue, spannende Mischung.

Die Wahl-Berlinerin, die erst an der Kunsthochschule Zürich und später an der UdK Berlin Kunst studierte, arbeitet in ihren Werken mit aktuellen und historischen Medien. Sie spielt mit grafischen Elementen, der Vielfalt der Farben sowie ornamentalen Formen, die sie visuell verdichtet um sie später im großen Format, gerne in Form von einer Tapete, wiederzugeben. Sie scheint weiße Wände zu verachten oder in ihnen Anstoß und den passenden Grund für neue Kreationen zu sehen. Auch sucht man vergeblich nach „nur an die Wand gehängten Bildern“, das wäre zu eintönig und gar nicht der kreativen Handschrift Streulis entsprechend. Der schlichte Hintergrund wird durch die Weiterführung des Duktus mit ins Gemälde einbezogen, die Seitenansicht manchmal ebenso spannend wie die normale Frontale und auch die praktische Steckdose im Ausstellungsraum wird zur Inszenierung auf der „Kunst-Tapete“. Es ist eine Ausstellung mit versteckten Werken, die den zweiten, genaueren Blick verlangen, um sagen zu können was echt oder geschickt inszenierte, optische Täuschung von Seiten der Künstlerin ist. Ein herrliches Zusammenspiel von Farben uns Räumen, der Wirkung auf das Drumherum und Miteinander der einzelne Komponenten, die einen bleibenden, farbenreich leuchtenden Eindruck in den Köpfen der Besucher hinterlassen.

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Nicht nur die Frontale –  Streuli  denkt weiter – geht um die Ecke

Noch bis zum 5. Januar des kommenden Jahres habt Ihr die Möglichkeit an einem schönen Winter-Sonntag mal nicht auf den unzähligen Berliner Flohmärkten zu trödeln, sondern die Reise in das schöne Dahlem zu wagen. Denn der Besuch des „Haus am Waldsees“, einem Museum der anderen Art für internationale Kunst lohnt sich auf jeden Fall. Lässt sich übrigens auch wunderbar mit einem Spaziergang um den nahegelegenen Schlachtensee und dem bis über die Landesgrenzen berühmten Apfelstrudel in der Fischerhütte verbinden. (Was alles auch wunderbar an einem Mittwochnachmittag im November geht!)

Also wisst Ihr wo es nächsten Sonntag hingeht, und mit dem Gedanken daran verfliegt die Woche doch im Nu!?

..bis hin zur Steckdose !

..bis hin zur Steckdose !

Haus am Waldsee
Internationale Kunst in Berlin
Argentinische Allee 30
14163 Berlin
http://www.hausamwaldsee.de
 
Dienstag bis Sonntag 11 bis 18 Uhr
An allen Feiertagen geöffnet, außer am 24.12. und 31.12.