Auszeit gefällig? Auf nach Barcelona!

2018, culture, travel

Immer wenn ich Leute nach Tipps frage, welche europäischen Städte besonders schön und eine Reise wert sind, wird fast immer Barcelona genannt. Da ich noch nie da war, habe ich mich letzte Woche auf die Reise gemacht und drei Tage in der katalonischen Hauptstadt verbracht.

Ein Erfahrungsbericht über den ersten Tag im Praktikum

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Wie die meisten es sich wahrscheinlich vorstellen können, ist der erste Tag im Praktikum sehr wichtig, es ist schließlich der erste Eindruck, den man auf Menschen hinterlässt, die einen durch das nächste halbe Jahr begleiten werden.

Da ich mich in der Stadt noch nicht allzu gut auskenne hatte ich daher beschlossen zwei Busse früher zu nehmen, als ich gemusst hätte, nur für den Fall der Fälle. Auch wenn das ein bisschen neurotisch klingen mag, kann ich dies nur allen empfehlen, denn es ist deutlich besser früh zu kommen und nach und nach die Menschen kennenzulernen. Des weiteren erfuhr ich später von einer Kollegin, dass im Falle, das die Chefdesignerin zuerst da ist, und noch keiner früher da war, die Stimmung leicht im Keller ist. Also pünktliches Erscheinen, Punkt eins auf der Survival-list.

Nachts im Museum

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Wer träumte nicht als Kind nachts durch das Museum zu laufen wie Ben Stiller im Film „Nachts im Museum“? Wie jedes Jahr kann man sich diesen Traum in Berlin verwirklichen, denn die alljährliche Museumsnacht steht an.

Heute Abend kann man zwischen 18Uhr und 2Uhr nachts viele berlinische Museen und Galerien besuchen. Die perfekte Möglichkeit für jeden der normalerweise nicht so viel Zeit für Museumsbesuche hat. Vor allem ist es eine tolle Chance für 18 beziehungsweise 12Euro in alle Museen einfach rein zu laufen, welche man normalerweise nicht besuchen würde, ohne das es gleich den Geldbeutel schmälert.
Außerdem stehen außergewöhnliche Attraktionen in den Museen an, wie beispielsweise zusätzliche Führungen und Aktionen.
Damit ihr nicht völlig aufgeregt und planlos durch Berlin läuft und nicht wisst, was als nächstes zu tun ist, hier vorab ein paar Empfehlungen:

Kommet in Scharen… Werkschau ´16!

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Die große Frage.
Soll ich mich wirklich für die brotlose Kunst entscheiden? Die diesjährige Werkschau wird eure Frage mit einem lauten „JA!“ beantworten.
Die HTW Berlin lädt am 29. und 30.07. zum wiederholten Male zur Werkschau ein. Der Fachbereich für Gestaltung und Kultur öffnet die Pforten am Campus Wilhelminenhof und präsentiert die Arbeiten der vergangenen Monate.
Schon der Blick auf die Werkschau Website lässt vieles versprechen. Ihr findet dort nebst toller künstlerischer Arbeit auch das Programm, Hinweise und viele Informationen zu den ausstellenden Studiengängen.
Vorbei schauen lohnt sich also alle mal! Besonders für Studieninteressierte wird es das ein oder andere Schmankerl geben.
Take a look:
29& 30.07.16 , jeweils 13.00-20.00
am Campus Wilhelminenhof
Wilhelminenhofstraße 75a
12459 Berlin
Station: Rathenaustraße/ HTW

FASHION kurzFILM FESTIVAL

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Morgen am 13.07.16 findet bei uns am Campus das FASHION kurzFILM FESTIVAL statt.

Ab 18 Uhr,  Halle B1 erwarten euch eine gemütliche Atmosphäre, Popcorn, Getränke und eine große Leinwand mit folgenden FASHION kurzFILMEN:

 The New Sovereignty Rhie
Ephemeral Nature, by Gsus Lopez
 Miu Miu – Somebody, by Miranda July
 Empathy, by Bibi Lou
Therapy, by Prada
 The Naked Truth, Astra; Pascal Vaughel SS 15
Wasteland, Gosha Rubchinskiy
T, by Alexander Wang, SS 13
Une Fille Comme Les Autres, Jalouse Magazine

 

Hier schonmal ein kleier Vorgeschmack, der Eintritt ist frei und wir freuen uns auf euch!

Fashion Kurz Film Festival

Mach dich hübsch!

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Die Ausstellung: „Mach dich hübsch!“, im Martin- Gropius Bau zeigt noch bis zum 26. Juni 2016 ein großes Aufgebot an Kunstwerken verschiedenster Schaffensphasen der Künstlerin Isa Genzken.

Die 1948 geborene Oldesloerin studierte unter anderem Malerei an der Hochschule für bildende Kunst in Hamburg und Fotografie und Grafik in Düsseldorf. Dort, in Düsseldorf, traf sie damals auf den Maler Gerhard Richter, mit dem sie bis 1994 verheiratet war. Derzeit lebt sie in Berlin, in der Ausstellung wird jedoch deutlich, dass zusätzlich zu Berlin, die Stadt New York auch immer von großer Bedeutung für Isa Genzken ist und war.

Genzkens Kunst wird oft in die Konzept- und Objektkunst eingeordnet. Für die verschiedenen Themen mit denen sich Genzken im Laufe der Jahre beschäftigte, wechselte sie jedoch ganz bewusst zwischen verschiedensten Techniken und Stilrichtungen und fing immer wieder neu an.

Beim Eintreten der Ausstellung kommt man zuerst in eine Halle in deren Mitte Objekte, sogenannte Ellipsoide und Hyperbolos platziert sind. Umgeben sind diese von großen Fotografien verschiedener Ohren. Die Ellipsoide entstanden noch während Genzkens Zeit in der Kunsthochschule, die Ohren fotografierte sie hingegen ab 1980 auf den Straßen New Yorks. Diese ausschließlich weiblichen Ohren, symbolisieren vor allem die Rolle der Frau, die stets brav den Worten des Mannes lauschen soll.

Beim Rundgang durch die weiteren Ausstellungsräume wird deutlich, dass sich die Künstlerin immer wieder durch Fotos oder Kleidungsstücke beispielsweise in Assemblagen, selbst in ihre Werke einbezieht und so einen autobiografischen Bezug herstellt. So finden sich in einigen Installationen Kleidungsstücke die sie getragen hat, Fotos on Isa Genzken bei der Arbeit oder mit Freunden. Auch der Betrachter wird in einigen Werken in Form von Spiegelfolien mit einbezogen und gestaltet diese so stets neu.

Isa Genzken zählt immer noch zu einer der bedeutendsten Künstlerinnen der Gegenwart und eben dies wird in der Ausstellung deutlich. Es geht nicht um einzelne Kunstwerke, sondern viel mehr die Künstlerin selbst wird mit dieser vielseitigen Ausstellung geehrt. Alles in allem ist „Mach dich hübsch!“ eine ungemein vielschichtige Ausstellung, voller Farb-, Form- und Materialexplosionen, deren Themen, auch wenn schon seit vielen Jahren  besprochen, immer noch hoch aktuell sind. Für jeden der sich inspirieren lassen will ist dies eine sehr empfehlenswerte Ausstellung, wenn man Freude an Kunst mit Mut und Humor hat.